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Zu wenig Regen für Marone, Pfifferling und Steinpilz

Der trockene Sommer sorgt für eine magere Pilz-Ausbeute

Die Körbe der Pilzsammler im Südwesten sind in dieser Saison bislang weitgehend leer geblieben. Das heiße und überwiegend trockene Wetter hat das Wachstum der Waldpilze gebremst.

14.07.2018

Von dpa/lsw

Maipilze liegen in einem Korb. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Aktuell lohnt sich ein Pilzspaziergang für Speisepilzsammler im Wald selbst in klassischen Pilzgebieten wie dem Schwarzwald noch nicht», sagte der Pilzexperte des Naturschutzbundes (Nabu) Baden-Württemberg, Karl-Heinz Johe. Auch die zum Teil heftigen Gewitter mit Starkregen der vergangenen Tage hätten daran kaum etwas geändert, da der Boden in der kurzen Zeit nur wenig Wasser aufnehmen konnte.

Im Frühsommer ziehen Pilzfreunde normalerweise los, um etwa Maipilz und Sommersteinpilz zu finden. Diese gedeihen wie andere Arten bei feuchtwarmen Wetter am besten.

Ob Sammler dieses Jahr komplett auf ihre Pilzpfanne verzichten müssen, bleibt abzuwarten: «Sollte es jetzt einige Zeit ergiebig regnen und der Boden bleibt feucht, könnte es mit dem Wachstum von Maronen, Pfifferlingen oder Steinpilzen schnell gehen», erklärte Johe. «Damit das leckere Pilzragout nicht mit einer Vergiftung im Krankenhaus endet, sollte man nur sammeln, was man ganz sicher kennt.»

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Erstellt:
14. Juli 2018, 10:15 Uhr
Aktualisiert:
14. Juli 2018, 09:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Juli 2018, 09:20 Uhr

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