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Kommentar · Fleisch-Kennzeichnung

Transparenz in vier Stufen

Fast drei Viertel aller Fleischwaren werden in Deutschland im Supermarkt gekauft. Das zeigt, wie wichtig die Einstellung der Handelsketten zum Thema Tierhaltung und Kennzeichnung ist.

08.02.2018

Von CAROLINE STRANG

Der Vorstoß von Lidl, bei Fleisch und Wurst eine Kennzeichnung einzuführen, wie es sie bei Eiern längst gibt, ist deshalb begrüßenswert.

Lidl will einen leicht verständlichen Überblick über die wichtigsten Informationen zu den Haltungsbedingungen der Tiere bieten. Einfach und transparent soll dargestellt werden, ob der Bauer nur die gesetzlichen Mindestregeln einhält oder mehr Platz, Freilauf und besseres Futter bietet – in einem vierstufigen Label mit Bio-Qualität als höchster Auszeichnung.

Bisher waren Kunden auf eines der vielen Siegel angewiesen. Oder sie mussten sich auf den Preis verlassen. Wobei die Rechnung „teuer ist gut und billig ist schlecht“ oft nicht aufging. Die Verbraucher denken um, das merkt der Handel. Das Preisbewusstsein aber bleibt. Gerade deshalb sind verschiedene Stufen sinnvoll. Nicht alle wollen teures Bio-Fleisch – aber durchaus bessere Haltungsbedingungen.

Es ist zu hoffen, dass weitere Händler nachziehen und sich politische Initiativen von dieser Klarheit der Kennzeichnung inspirieren lassen. Erst wenn solche Modelle großflächig umgesetzt werden, wird sich wirklich etwas ändern – auch die Kunden und die Landwirtschaft.

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Erstellt:
8. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
8. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Februar 2018, 06:00 Uhr

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