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Radeln für Rückenwind

Tour Ginkgo fördert Tübinger Projekt für kranke Jugendliche

Die Fahrradfahrer der Tour Ginkgo sind vom 25. bis 27. Juni in der Region Neckar-Alb unterwegs. Sie sammeln Spenden, um chronisch kranken Jugendlichen den Übergang von der Kinder- zur Erwachsenenmedizin zu erleichtern.Jetzt war die Auftaktveranstaltung.

17.03.2015
  • Vanessa Miller

Tübingen. Der Ginkgo Baum steht für Widerstandskraft und Willensstärke. Nach dem Atombombenabwurf in Hiroshima brachte er als Erster wieder gesunde Blätter hervor. Genauso viel Überlebenswillen müssen schwerkranke Kinder aufbringen. Deshalb steht die jährliche Hauptveranstaltung der Christiane Eichenhofer-Stiftung unter dem Zeichen des Ginkgos.

Vom 25. bis zum 27. Juni 2015 werden die Radler im Kreis Tübingen und den Nachbarkreisen unterwegs sein, um Spenden zu sammeln für das Projekt „Rückenwind für chronisch kranke und behinderte Jugendliche“ des Vereins „Hilfe für kranke Kinder“ an der Kinderklinik Tübingen. Die Tour erfährt Unterstützung von Sponsoren und prominenten Teilnehmern. Am Donnerstag luden Landrat Joachim Walter und Staatssekretärin Marion von Wartenberg, die sich die Schirmherrschaft teilen, zur offiziellen Auftaktveranstaltung im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Tübingen ein.

Christiane Eichenhofer, als Kind an Leukämie erkrankt, ist die Namensgeberin der Stiftung. Sie erklärte das Prinzip der Tour Ginkgo, die seit 1992 jedes Jahr in einer anderen Region unterwegs ist, um Spendengelder für schwerkranke Kinder zu sammeln. Moderator Klaus-Dieter Mayer führte durch den Abend, an dem Sponsoren, Teilnehmer, Vertreter des begünstigten Projekts und Betroffene zu Wort kamen. Biathletin Simone Hauswald musste ihre Teilnahme kurzfristig absagen, da einer ihrer Söhne erkrankt war.

Die Tour Ginkgo wird an jedem der drei Tage von Tübingen aus starten und als Sternfahrt in verschiedene Richtungen aufbrechen. Der vorläufige Tourplan sieht unter anderem Herrenberg, Hechingen und Bad Urach als Etappen vor. An den jeweiligen Etappen übergeben engagierte Gruppen Spenden, die sie zuvor beispielsweise mit dem Verkauf von Ginkgo Bäumen, Sponsorenläufen oder Kuchenverkäufen gesammelt haben. Schüler des Evangelischen Firstwald Gymnasiums Mössingen haben es bereits vorgemacht: Sie überreichten einen Scheck über 1750 Euro, die sie im Dezember 2014 beim Nikolausmarkt gesammelt hatten.

Die Spenden gehen vollständig an das Projekt „Rückenwind“, das sich einem bislang wenig bekannten Problem widmet. Dank medizinischer Fortschritte erreichen immer mehr schwerkranke Kinder die Volljährigkeit. Ab diesem Zeitpunkt müssen sie jedoch von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin wechseln, sodass bekannte Strukturen und Vertrauenspersonen wegfallen. Prof. Andreas Neu, Diabetes-Experte der Kinderklinik Tübingen, erklärte, dass in der Übergangsphase eine verlässliche Betreuung notwendig sei, um risikoreiche Behandlungsunterbrechungen zu vermeiden. Zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr bestehe eine Versorgungslücke. Marlen Kraus vom Sozialpädiatrischen Zentrum erklärte, die Spendengelder flössen in Personalstellen, um sogenannte Fallbegleiter zur Verfügung zu stellen. Sie sollen die Jugendlichen an Arztbesuche erinnern und sie durch persönliche Zuwendung allmählich in die Selbstständigkeit begleiten.

www.tour-ginkgo.de

www.hilfe-fuer-kranke-kinder.de

Tour Ginkgo fördert Tübinger Projekt für kranke Jugendliche
Landrat Joachim Walter begrüßte am Donnerstag Interessierte zur Auftaktveranstaltung der Tour GinkgoBild: Metz

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17.03.2015, 12:00 Uhr
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