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Sibirien

Tote bei Dammbruch an Goldmine

Fluten erfassen zwei Wohngebäude von Arbeitern. Ganze Landstriche stehen unter Wasser.

21.10.2019

Von DPA

Vollgelaufene Hauptstraße: Blick auf Schtschetinkino, das Gebiet einer Goldmine, nachdem der dazugehörige Staudamm gebrochen war. Foto: RIA Novosti/XinHua/dpa

Schtschetinkino. Mindestens 15 Menschen sind beim Dammbruch in der Nacht zum Samstag in der sibirischen Region Krasnojarsk ums Leben gekommen. Weitere sechs galten als vermisst. Mehrere Menschen konnten lebend gefunden werden, einige seien jedoch schwer verletzt, berichtete die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti.

Russland zählt zu den größten Goldförderländern der Welt. Der zu einer Goldmine in der Nähe der Siedlung Schtschetinkino gehörende Staudamm am Fluss Sejba war aus noch unbekannter Ursache gebrochen. Die Fluten erfassten zwei Wohngebäude der dort beschäftigten Arbeiter, in denen sich 80 Menschen befunden haben sollen.

Die Behörden untersuchen, ob in der Goldmine und am Damm alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden. Der Ort liegt südlich von Krasnojarsk und rund 3500 Kilometer Luftlinie östlich der Hauptstadt Moskau.

Auf Bildern war zu sehen, dass ganze Landstriche unter Wasser stehen, der Ausnahmezustand wurde verhängt. Wie viele Menschen von der Überschwemmung betroffen waren, ist noch nicht bekannt. Nach offiziellen Angaben waren mehr als 300 Helfer im Einsatz. Die Bewohner in den umliegenden Dörfern wurden in Sicherheit gebracht. Russlands Präsident Wladimir Putin forderte die Behörden auf, den Menschen jegliche Hilfe zukommen zu lassen. dpa

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Erstellt:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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