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To Rome With Love

To Rome With Love

Woody Allen lässt eine Riege Stars inklusive sich selbst episodisch durch die Ewige Stadt lustwandeln.

Jetzt im Kino: Mit Woody Allen durch die ewige Stadt - "To Rome With Love"

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Jetzt im Kino: Mit Woody Allen durch die ewige Stadt - "To Rome With Love" --

01:51 min

Italien

Regie: Woody Allen
Mit: Woody Allen, Alec Baldwin, Roberto Benigni, Penélope Cruz, Judy Davis

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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27.08.2012
  • Klaus-Peter Eichele

Anders als mit New York oder Paris, pflegt Woody Allen mit Rom, dem Schauplatz seines 42. Films, keine innige Beziehung. Und offenbar hatte er auch keine Lust, sich in die Stadträume jenseits des Trevi-Brunnens und der Spanischen Treppe zu vertiefen – sein Blick auf die Ewige Stadt ist der eines eilig Durchreisenden beziehungsweise auf dem Stand von Federicos Fellinis „La dolce vita“ (1960). So fehlt auch jeglicher Verweis auf die soziale und politische Realität Italiens; die Handlung könnte sich in jeder beliebigen Metropole zutragen.

Wie es scheint, hat der 76-Jährige in seinen legendären Zettelkasten gegriffen, und vier beliebig herausgefischte Rohentwürfe miteinander verzurrt. Die Figuren sind zur Hälfte Amerikaner und Einheimische, wobei der sonst so beliebte Kulturclash nur eine Nebenrolle spielt. Am ehesten in der Episode mit Woody selbst: Er mimt mit bewährtem Hang zu knackigen Einzeilern einen vom Ruhestand frustrierten Musikimpresario, der im italienischen Vater seines künftigen Schwiegersohns einen neuen Caruso zu erkennen glaubt.

Surreal satirisch ist das Teilstück mit Roberto Benigni als mausgrauem Büromenschen, der urplötzlich zum beliebtesten Mann Italiens aufsteigt – ohne die leiseste Ahnung zu haben, warum. Schließlich kostet ein frisch nach Rom gezogenes italienisches Pärchen vom süßen Gift der Untreue, und Ellen Page platzt kapriziös sexy in die glückliche Beziehung eines Architekturstudenten (Jesse Eisenberg).

Die vier heiter-melancholischen Geschichtchen stehen, abgesehen vom vagen Leitmotiv „Wunschtraum“, in keinem Zusammenhang, werden von Allen aber so geschickt und rhythmisch ineinander montiert, als seien sie eine einzige. Dank eines gut aufgelegten Ensembles und einer beachtlich hohen Gagfrequenz gelingt es dem Altmeister, auch aus dieser Sammlung halbgarer Story-Ideen und Postkartenmotiven eine vergnügliche Komödie zu zaubern.

Woodys 42. Film bietet relaxtes Easy Listening fürs Auge. Da darf auch „Volare“ nicht fehlen.

Spielplan

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27.08.2012, 12:00 Uhr | geändert: 14.11.2012, 12:00 Uhr
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