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Basketball-Bundesliga

Tipps von Svetislav Pesic

Die Tigers Tübingen haben in Bremerhaven ihr nächstes Kellerduell im Kampf um den Klassenverbleib.

30.11.2017
  • vm

Die Heimniederlage vor zwei Wochen gegen die Rockets Erfurt war der bisherige Tiefpunkt der Krise der Walter Tigers. Nach dem 83:90 gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, der zehnten Niederlage in Serie zum Saisonauftakt, musste Trainer Tyron McCoy gehen. Nun treffen die Tigers auf den nächsten Abstiegskandidaten: Die Tübinger spielen am Freitag (19 Uhr) bei den Eisbären Bremerhaven, die bislang ein Spiel gewonnen haben: Am zweiten Spieltag gegen das damals noch etwas indisponierte Alba Berlin siegte das Team von Trainer Sebastian Machowski mit 66:64.

Cheftrainer bei Tübingen ist seit zehn Tagen der bisherige und künftige Co-Trainer Aleksandar Nadjfeji. Am Freitag wird er die Mannschaft gemeinsam mit Manager Robert Wintermantel und dem künftigen Cheftrainer Mathias Fischer betreuen. Wie das Zusammenspiel genau aussehen soll, ist noch offen.

Bevor er als Interimstrainer begann, holte sich Nadjfeji Tipps von erfahrenen Kollegen. Er telefonierte mit dem früheren Bundestrainer und Coach von Bayern München, Svetislav Pesic, mit Bonns Trainer Predrag Krunic und auch mit Igor Perovic, Tyron McCoys Vorgänger als Tigers-Trainer. Unter allen hat Nadjfeji in der Vergangenheit gespielt. Über die Details der Gespräche wollte er nichts sagen. Aber: „Sie haben alle gesagt, dass das Wichtigste das Selbstvertrauen des Teams ist.“ Beim Video-Scouting vor dem Bremerhaven-Spiel bekam Nadjfeji Hilfe von einem Freund. Wer das ist, wollte er allerdings nicht verraten.

Mit den Trainingseindrücken der vergangenen Tage ist Nadjfeji zufrieden: „Wir haben hart gearbeitet und die Spieler haben sich gepusht. Jeder hat die Situation verstanden. Jetzt müssen wir eine Reaktion zeigen.“ In den Einheiten hat Nadjfeji viele Spielformen im Eins-gegen-eins und Zwei-gegen-zwei spielen lassen. „Wir haben nichts großartig verändert“, sagt er. „Wir können ja keine Wunder bewirken.“ Und die Negativserie hat Spuren hinterlassen. „Das ist nicht so einfach mental zu verarbeiten“, sagt Nadjfeji. Im kommenden Sommer strebt er die A-Lizenz an. Mit der könnte er auch dauerhaft als Cheftrainer arbeiten. Für das Spiel gegen Bremerhaven gibt es sicherheitshalber jedenfalls eine Ausnahmegenehmigung von der Liga.

Die Tigers wollen heute nach dem Vormittagstraining mit zehn Spielern per Flugzeug von Stuttgart nach Bremen fliegen. Am Abend stößt dann Neu-Trainer Mathias Fischer zur Mannschaft. Es folgen die Videoanalyse und am Freitagvormittag dann das Abschlusstraining vor dem Spiel.

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30.11.2017, 01:00 Uhr
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