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TÜBINGEN

Tigers bleiben beim Protest gegen Ulm-Spiel

Das Management der Tübinger Bundesliga-Basketballer hält an seinem Protest gegen die Wertung des Spiels gegen Ratiopharm Ulm fest. Die Walter Tigers monieren, dass bei der 78:84-Niederlage am Samstag in der Ulmer Kuhberghalle zwei Punkte von Ray Nixon vom Kampfgericht nicht erfasst wurden – ein Fehler, den die Ulmer selbst einräumen (wir berichteten). Die Unterlagen aus Tübingen sind mittlerweile bei Dirk Horstmann, Spielleiter der Basketball-Bundesliga, angekommen.

08.01.2008

(bs). Tobias Fischer, Manager-Assistent bei den Tübinger Basketballern, schätzt die Chancen als gering ein, dass die Partie wiederholt wird, verteidigt aber die Maßnahme: „Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die fehlenden Punkte den Verlauf des Spiels beeinflussten.“ Fischer geht’s aber auch ums Prinzip: „Man muss dem entgegenwirken, dass ein Kampfgericht, das eigentlich neutral sein muss und das deswegen von einem Kommissar kontrolliert wird, willkürlich den Spielstand bestimmt.“

Die fehlenden Punkte, so Fischer weiter, könnten außerdem für den direkten Vergleich noch von Bedeutung sein. Fischer geht davon aus, dass andere Vereine in gleicher Situation genauso reagiert hätten.

Stefan Koch, zuletzt Coach in Gießen, bestreitet jedes Interesse am Trainerjob bei den Tigers. „Ich bin im Moment auf andere Dinge konzentriert. Ich würde auch nur ein Angebot akzeptieren, das mir ganz besondere Perspektiven bietet.“

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08.01.2008, 12:00 Uhr
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