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Thor

Thor

Shakespeare-Spezialist Kenneth Branagh lässt den nordischen Gott lustig und actionkrachend auf die Menschheit von heute los.

Jetzt im Kino: Der Kerl mit dem Hammer macht Natalie Portman den Hof - "Thor"

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Jetzt im Kino: Der Kerl mit dem Hammer macht Natalie Portman den Hof - "Thor" --

02:25 min

USA

Regie: Kenneth Branagh
Mit: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Stellan Skarsgård, Colm Feore

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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25.04.2011
  • Klaus-Peter Eichele

Es klingt wie ein Witz, dass dem Feingeist und Shakespeare-Liebhaber Kenneth Branagh (zuletzt schauspielerisch als Kommissar Wallander aktiv) die Regie dieses dreidimensionalen Action-Fantasy-Spektakels übertragen wurde. Andererseits: Steckt nicht auch in Shakespeare, nehmen wir den „Sommernachtstraum“, jede Menge Fantasy? Und erinnert die aus den Marvel-Comics und anderen Quellen nordischer Mythologie destillierte Filmhandlung nicht verdächtig an das ein oder andere Königsdrama?

Der weise, aber alt gewordene Obergott Odin (Anthony Hopkins) will die Macht im Götterreich auf seinen bärenstarken Sohn Thor (Chris Hemsworth) übertragen. Doch der Jungspund erweist sich in seinem kriegslüsternen Ungestüm als der Ehre nicht würdig und wird vom Patriarchen zwecks Besserung auf die Erde verbannt – nicht etwa auf die der ollen Wikinger, sondern in die USA von heute. Dort entfaltet sich als eigentliches Herzstück des Films ein Mix aus Zeitreise-Krimi und Kulturclash-Komödie mit einer Prise Romantik. In der Wüste fällt Thor einer verspulten Physikerin (Natalie Portman) vor die Füße, was deren wissenschaftliche und alsbald auch zwischenmenschliche Neugier erregt. Zugleich gerät der Sonderling ins Visier des Geheimdiensts, der sich brennend für seine Wunderwaffe, den legendären Hammer, interessiert.

In diesen Passagen sorgt der nicht immer zivilisationstaugliche Lifestyle des ungeschlachten, manchmal aber auch vollendet charmanten Heißsporns für einige Lacher. Dagegen ist die actionreiche Parallelhandlung im Götterreich, wo Thors zwielichtiger Bruder allerlei Intrigen spinnt, von der Hollywood-Stange: hübsch designt zwar, aber ohne erzählerische Durchschlagskraft. Und wenn sich die zwei Welten am Ende zum Krachbumm-Showdown mit Kampfroboter treffen, fällt es wirklich schwer, noch einen Link zu Shakespeare zu finden.

Zu halbherziger Versuch, 3D-Action auch einem volljährigen Publikum schmackhaft zu machen.

Spielplan

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25.04.2011, 12:00 Uhr | geändert: 04.04.2012, 12:00 Uhr
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09.05.2011

12:00 Uhr

bille schrieb:

Solange man nicht zu sehr auf die Handlung achtet, wird man gut unterhalten, optisch sehr schön :)



05.05.2011

12:00 Uhr

Wolfram schrieb:

Ich habe den Film gestern mit meiner Freundlin (Model) angeschaut und muss sagen, hätte die nicht ein bißchen an mir rumgefummelt, wäre ich glatt eingeschlafen. Total langweiliger Film mit immer gleichen Handlungssträngen und Bösewichtern, die immer und immer wieder nerven, anstatt, dass man sie einfach ein für alle Mal plattmacht (Gelegenheit dafür gibts genug). Was sich auch überl finde: Das Ende mal wieder halboffen, das heisst, in ein paar Jahren wird es eien 2. Teil geben, dann einen 3., usw. Und dann kommen noch ein paar Teile, die vor dem 1. Teil spielen (siehe Star Wars/Treck) Also: Viel Spass beim Langweilen



02.05.2011

12:00 Uhr

Wolfman schrieb:

Eine der sowohl optisch als auch inhaltlich bislang besten Marvel Comic-Adaptionen. Das Niveau des ersten 'Iron Man' wird allemal erreicht, dessen dröger zweiter Teil wird haushoch übertroffen. Und damit steigt auch die Vorfreude auf den anstehenden
'Captain America'!



 
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