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300 Arbeitsplätze

Teva macht Ulm zur Drehscheibe für Biotechnik

Der Pharmariese Teva baut eine Biotech-Anlage in Ulm. Dafür investiert er einen dreistelligen Millionenbetrag. Bis zu 300 Arbeitsplätze entstehen.

09.12.2015
  • ALEXANDER BÖGELEIN

Ulm. Mit einer Großinvestition stärkt der israelische Teva-Konzern den Standort Ulm. Der weltweit tätige Arzneimittelkonzern investiert einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag und baut eine neue Anlage für biotechnologische Wirkstoffe. Es ist zugleich die größte Investition, die der Pharmariese jemals in einem Werk getätigt hat. Mit der Erweiterung der Produktion ist ein Aufbau von bis zu 300 hochqualifizierten Arbeitsplätzen verbunden.

„Teva hat mit dieser Entscheidung die Weichen für die Zukunft des Standorts Ulm gestellt. Das stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Markus Leyck Dieken, der seit Oktober 2013 Teva Deutschland leitet, im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE. „Sowohl was das bauliche Ausmaß als auch das Produktionsvolumen angeht, wird Ulm damit zur Biotech-Drehscheibe des Teva-Konzerns“, betonte er.

Der Bau des Großprojekts soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 starten und rund zwei Jahre dauern. Bis in der neuen Anlage Medikamente für den Markt hergestellt werden können, werden nach den Worten von Leyck Dieken allerdings drei weitere Jahre vergehen.

Der Hintergrund: Biopharmazeutika werden im Gegensatz zu chemisch hergestellten Arzneimitteln in biotechnologischen Verfahren mit tierischen Zellkulturen hergestellt. Diese High-Tech-Produktionstechnik ist extrem aufwendig und schwierig aufzubauen.

„Der Bau der Biotechanlage stärkt auch den Universitäts- und Wissenschaftsstandort Ulm. Denn in der Biopharmazie ist die Forschung immer in Produktionsnähe angesiedelt“, sagte der Teva-Deutschland-Chef, der vor seiner Pharmakarriere als Internist und Notarzt gearbeitet hat. Zudem sei die Investition ein wichtiger Schritt beim Umbau des Teva Standorts hin zum Hightech-Unternehmen. Das sei nötig, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn der Preisdruck sei durch die Rabattverträge der Krankenkassen und Festbetragsregelungen ruinös.

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09.12.2015, 08:30 Uhr
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