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Terrorverdächtige bleiben vorerst in Haft

06.02.2016

Von DPA/AFP

Berlin. Der in einer Flüchtlingsnotunterkunft im Sauerland verhaftete Terrorverdächtige bleibt vorerst in Haft. Am Freitag erließ das Amtsgericht in Dortmund eine "Festhalteanordnung" für den am Donnerstag in Attendorn verhafteten 34-Jährigen und seine 27 Jahre alte Ehefrau. Der Algerier steht im Verdacht, Kopf einer islamistischen Terrorzelle zu sein, die möglicherweise einen Anschlag in Deutschland vorbereiten wollte. Hintergrund der Anordnung ist eine Interpol-Fahndung der algerischen Behörden wegen Mitgliedschaft des Paares in der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS). Der Mann war in einer als Notunterkunft genutzten Turnhalle in Attendorn verhaftet worden. Er lebte dort seit einigen Wochen mit seiner Frau und zwei Kindern. Die Kinder wurden von Jugendämtern in Obhut genommen.

Die Ermittler prüfen Medienberichten zufolge mögliche Kontakte des Hauptverdächtigen zum IS und Hintermännern der Pariser Anschläge. Der Algerier habe offenbar in Kontakt zu einem IS-Planer für Anschläge im Ausland gestanden. Von dem Mann sollen Fotos existieren, die ihn gemeinsam mit einem IS-Anschlagsplaner zeigen. "Dieser Mann ist brandgefährlich und wollte anderen Menschen Schaden zufügen", sagte ein Ermittler der Zeitung "Die Welt".

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Erstellt:
6. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
6. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Februar 2016, 08:30 Uhr

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