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Tennis-Superstar Scharapowa gesteht Doping
Maria Scharapowa hat ein Mittel genommen, das erst seit kurzem auf der Dopingliste steht. Foto: afp

Tennis-Superstar Scharapowa gesteht Doping

Sie war gedopt bei den Australian Open im Januar: Maria Scharapowa, 28, ist positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet worden.

08.03.2016
  • SID/DPA

Los Angeles. Die russische Weltklasse-Spielerin Maria Scharapowa ist doping-positiv. Während der Australian Open in diesem Jahr sei eine mittlerweile verbotene Substanz in ihrem Körper gefunden worden, sagte die 28 Jahre alte Tennisspielerin gestern Nachmittag (Ortszeit) selbst in Los Angeles und überraschte damit die Öffentlichkeit. Es war zugleich auch ein sehr persönliches Schuldeingeständnis: "Ich habe einen großen Fehler gemacht und meine Fans und meinen Sport im Stich gelassen", räumte die Weltranglisten-Siebte ein.

Sie wisse noch nicht, welche Konsequenzen der Weltverband ziehe und könne nicht sagen, wann sie auf die WTA-Tour zurückkehre. Das Medikament mit der verbotenen Substanz nehme sie seit 2006. Jahrelang habe es nicht auf der Dopingliste gestanden, sagte Maria Scharapowa. Inzwischen seien die Regeln aber geändert worden, darüber sei sie im Dezember schriftlich informiert worden. "Ich habe nicht auf die Liste geschaut", sagte sie.

Am Sonntag hatte die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin zu einer Pressekonferenz mit einer "wichtigen Ankündigung" eingeladen und damit für Spekulationen über einen Rücktritt gesorgt. "Ich will meine Karriere nicht so beenden. Ich hoffe, dass ich eine weitere Chance bekomme", sagte sie jetzt.

Maria Scharapowa gilt als die reichste Sportlerin der Welt und ist eine von nur zehn Tennisspielerinnen, die jedes Grand-Slam-Turnier einmal gewonnen hat. Die frühere Weltranglistenerste war in ihrer Karriere allerdings auch sehr oft vom Verletzungspech verfolgt gwesen und spielte in den letzten acht Monaten nur drei Turniere.

"Wenn ich einmal meine Karriere beende, dann nicht in solch einem Hotel, in der Innenstadt von Los Angeles, mit so einem hässlichen Teppich", sagte Maria Scharapowa gestern noch - vielleicht in einem Anflug von Galgenhumor.

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08.03.2016, 08:30 Uhr
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