Zeit zu reklamieren

Tendenz zu hoher Briefwahlbeteiligung

Wer in Tübingen wahlberechtigt ist, aber noch keine Benachrichtigung für die Landtagswahl am 13. März erhalten hat, sollte sich jetzt an die Stadtverwaltung wenden.

04.03.2016

Von ST

Tübingen. Ansprechpartner ist in solchen Fällen der Beauftragte für Wahlen und Statistik: Telefon 07071 204-1206, E-Mail wahlamt@tuebingen.de. Die Wahlbenachrichtigung informiert darüber, in welchem Wahllokal man wählen muss, teilt die Stadtverwaltung mit. Auf der Rückseite ist ein Antrag auf Briefwahlunterlagen aufgedruckt, der per Post zurückgeschickt werden kann. Briefwahlunterlagen kann man auch auf folgenden Wegen beantragen:

Bis Freitag, 11. März kann man sie persönlich abholen, und zwar im Rathaus am Markt (montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie frei-tags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr), bei einem Bürgeramt oder einer Verwaltungsstelle. Man muss den Personalausweis oder Pass und die Wahlbenachrichtigungskarte mitbringen. Wer mag, kann auch gleich an Ort und Stelle wählen.

Auch eine bevollmächtigte Person kann die Briefwahlunterlagen abholen. Sie muss eine schriftliche Vollmacht mitbringen und ausweisen.

Briefwahl kann man bis Donnerstag, 10. März, auch im Internet beantragen: Entweder man beantragt die Wahlunterlagen mit einem Online-Formular unter www.tuebingen.de/wahlen oder man schickt eine E-Mail an wahlamt@tuebingen.de. Die E-Mail muss folgende Angaben enthalten: Name, Vorname, Anschrift des Hauptwohnsitzes in Tübingen, vollständige Versandanschrift für die Wahlunterlagen sowie das Ausstellungsdatum des Personalausweises oder Reisepasses.

Wer Briefwahl machen und seine Unterlagen per Post zurückschicken möchte, sollte nicht bis zum Wahltag warten. Die Stadtverwaltung rät, die ausgefüllten Wahlzettel spätestens am Donnerstag, 10. März, per Post abzuschicken. Ein Rücksendeumschlag liegt den Briefwahlunterlagen bei. Wer spät dran ist, kann seinen ausgefüllten Wahlzettel bis 13. März um 18 Uhr auch persönlich in den Rathaus-Briefkasten einwerfen. Er steht links vom Haupteingang zum Rathaus am Marktplatz.

Die Nachfrage nach Briefwahlunterlagen für die bevorstehende Landtagswahl ist hoch, berichtet die Stadt. Bis Freitag, 19. Februar, wurden in Tübingen bereits rund 3000 Briefwahlunterlagen ausgegeben, das entspricht rund fünf Prozent der Wahlberechtigten. Der Stimmzettel für die Landtagswahl hat rechts oben eine rundliche Aussparung. Sie ermöglicht es blinden und sehbehinderten Wählerinnen und Wählern, den Stimmzettel korrekt in eine Schablone einzulegen.