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München

Telemedizin vor der Liberalisierung

In Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich die Telemedizin liberalisiert - und damit könnte dem deutschen Gesundheitswesen ein scharfer Wettbewerb zwischen Start-ups und großen IT-Konzernen wie Google bevorstehen.

04.02.2018

Von dpa

Hautärztin präsentiert Telemedizin-Projekt für Hauterkrankungen. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa

München. «Der Vorstand der Bundesärztekammer wird den Delegierten des Deutschen Ärztetags in Erfurt im Mai eine Öffnung des sogenannten Fernbehandlungsverbots vorschlagen», sagte Franz Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telemedizin der Bundesärztekammer. Den Prüfauftrag dazu hatte der Ärztetag im vergangenen Jahr erteilt. 

Das Fernbehandlungsverbot besagt, dass Ärzte neue Patienten nur nach persönlichem Gespräch behandeln dürfen. In Baden-Württemberg hat die Landesärztekammer bereits zwei Modellprojekte genehmigt, mit denen Ärzte auch unbekannte Patienten online beraten dürfen. Beteiligt ist das Münchner Start-up Teleclinic, das über seine gleichnamige App Videoberatung bei mehr als 200 Ärzten vermittelt. «Das ist ein wahnsinnig umkämpfter Markt», sagte Teleclinic-Mitgründer Patrick Palacin kürzlich bei einem Pressegespräch des US-Konzerns IBM. 

Hautärztin präsentiert Telemedizin-Projekt für Hauterkrankungen. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa

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Erstellt:
4. Februar 2018, 12:05 Uhr
Aktualisiert:
4. Februar 2018, 09:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Februar 2018, 09:50 Uhr

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