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Team aus Rio
bei Ankunft in Frankfurt gefeiert
Doppel-Olympiasieger Sebastian Brendel schwingt bei der Ankunft stolz die deutsche Fahne. Foto: Eibner
Frankfurt

Team aus Rio bei Ankunft in Frankfurt gefeiert

Die deutsche Olympia-Mannschaft ist zurück in der Heimat. Empfangen wurde sie mit einem großen Willkommensfest und von einem Bundespräsidenten.

24.08.2016
  • DPA

Frankfurt/Main. Auf dem Rathaus-Balkon standen die deutschen Sportler und schwenkten ihre schwarz-rot-goldenen Fähnchen. Unten jubelten ihnen tausende Zuschauer, Freunde und Verwandte zu. Mit einer bunten und auch prominent besetzten Willkommensfeier wurde die deutsche Mannschaft gestern nach ihrer Rückkehr aus Rio de Janeiro wieder in der Heimat empfangen. Mitten in diesem Trubel stand Bundespräsident Joachim Gauck und vergaß bei aller Würdigung der Athleten nicht, auf die Schattenseiten des internationalen Spitzensports hinzuweisen. „Ich möchte nicht Präsident eines Landes sein, das Medaillen um jeden Preis will. Das hatten wir schon einmal in Deutschland“, sagte das Staatsoberhaupt. „Wir wollen stolz auf das sein, was wir mit Fairness und mit eigenen Mitteln geschafft haben. Und das ist viel.“

Gaucks Rede war eine Anspielung auf das staatlich gelenkte Doping-System in Russland. Die eigenen Sportler bedachte der Bundespräsident mit ungleich wärmeren Worten: „Deutschland sagt euch heute Danke. Wir lernen von euch allen – nicht nur von den Medaillengewinnern. Der Sport macht uns vor, dass man alles erreichen kann, wenn man an seine eigenen Potenziale glaubt.“ Das sei nicht nur für Sportler, sondern für die ganze Gesellschaft wichtig.

Die Athleten selbst waren am Vormittag gelandet und mit mehreren Bussen in die Innenstadt gefahren worden. Der „Eiserne Steg“, die bekannteste und auch zentralste Brücke über den Main, wurde kurzerhand zum „Walk of Fame“, über den rund 300 Sportler, Trainer und Betreuer zum Römerberg wanderten. „Das war beeindruckend. Das hat man nicht so oft. Das ist ein schöner Abschluss, den wir alle zusammen einfach genießen“, sagte Hockey-Kapitän Moritz Fürste.

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24.08.2016, 06:00 Uhr
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