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Vor allem am Samstagabend strömen die Menschen nach Börstingen

Tausende beim Starzach-Fest

Das 12. Starzach-Fest stand wieder ganz im Zeichen lokaler und internationaler Küche. An den beiden von der Sonne verwöhnten Festtagen zog es annähernd 20000 Menschen in die Gemeinde.

27.07.2009
  • Michael Sturm

<strong>Börstingen. </strong> Bei tollem Wetter ging das Starzach-Fest in Börstingen gemütlich los: Vor rund 300 Zuschauern stach Jean-Pierre Gascuel, Bürgermeister von Saint-Ange-le-Vieil (einer der fünf Orte, die Starzachs Partnergemeinde Bocage-Gatinais bilden) nachmittags um vier das Fass an. Er vertrat den erkrankten Starzacher Schultes Thomas Noe.

Dessen Stellvertreter Hans-Peter Ruckgaber begrüßte neben einigen Abgeordneten aus Bund und Land den gebürtigen Börstinger Ulrich Noll, aktuell FDP-Fraktionsvorsitzender im Landtag. „Wenn ihn seine Freunde in Stuttgart nicht mehr mögen, darf er gerne wieder heim kommen“, so Hans-Peter Ruckgaber schmunzelnd. Noll war im weiteren Verlauf des Fests fast ständig von Verwandten und Bekannten umringt.

Bei seinem Heimspiel zog es den FDP-Politiker zum Stand der Wachendorfer Vereine: Bratwürste, Maultaschen und leckere Krautschupfnudeln gab es dort. Die Vereinsgemeinschaften der Starzacher Dörfer hatten sich wieder verschiedene Mottos gegeben: Während die Wachendorfer auf die regionale schwäbische Küche setzten, gestalteten die Bierlinger ein bayerisches Dorf.

International geben sich die anderen drei Starzacher Gemeinden: Sulzau erklärte sich zum italienischen Dorf, die Börstinger luden zum kulinarischen Streifzug durch Kroatien und das „Bergdorf“ Felldorf wünschte auf gut schwyzerdütsch „Grüezi alle mitanand.“ Zu Sulzauer Familien-Pizza, Börstinger Cevapcici und Felldorfer Rehragout kam noch der Stand der Partnergemeinde hinzu. Dort wurden Crèpes-Spezialitäten serviert, etwa die mit Buchweizenmehl zubereiteten Galettes Bretonnes, die mit Schinken, Champignons, Zwiebeln und Käse belegt werden. Außerdem konnte man dort Wein, Käse und Schnecken verkosten.

Die Kinder kamen nicht zu kurz. Bald nach Festbeginn hüpften einige am doppelten Bungeeseil in die Höhe. Außerdem gaben die „Märchen-Taler“ an beiden Tagen drei Vorstellungen von „Räuber Hotzenplotz“.

Ab Samstag Nachmittag um halb sechs wurde es auf der diesjährigen Starzacher Festmeile zwischen Dorfstüble und dem in Richtung Sulzau gelegenen Ortsende immer voller: Auf der Wendeplatte vor dem Gasthof Lamm war gerade der erste Shuttle-Bus angekommen. „Rappelvoll“ sei er gewesen, berichtete die Felldorferin Martina Trost. „Schade dass der letzte Bus bereits um halb eins fährt“, bedauerte ihre Mitreisende Monika Baur, ebenfalls aus Felldorf. Beide mussten gleich zum Arbeitsdienst antreten und wollten sich danach gern noch etwas vergnügen. Der Starzacher Hauptamtsleiter Udo Haug beruhigte: „Bei Bedarf fahren die Busse länger.“

Das war auch nötig, denn am Abend zog die Zahl der Festgäste rasend an. Mit dem Sonntag zusammengerechnet, waren am Festwochenende, laut Udo Haug, annähernd 20 000 Menschen in Börstingen. Das Starzach-Fest zieht überregional, wenn auch teilweise spezielleres Interesse bestand: Für das dem Fest zeitlich vorgelagerte Konzert am Freitagabend gab es sogar Anrufe aus Pforzheim, weil die Showband „Fashion“ spielte. „Wir sind eine kleine Gemeinde, aber doch eben die schwäbische Toskana“, meinte Haug.

Am Samstag wurde das schönste Foto aus der Gemeinde prämiert. Der Jury (darunter TAGBLATT-Fotograf Gerhard Groebe) lagen 92 Einsendungen von 31 Fotografen vor. Eine kompositorisch gelungene aber eher nüchterne Ansicht des Wachendorfer Schlosses gewann. Sieger Josef Kienzle gefiel jedoch jenes andere seiner Bilder besser, das auf dem vierten Platz gelandet war. Es zeigt das Schloss Weitenburg im Morgennebel: „Dafür war ich ein paar Mal unterwegs und habe vor allem auf das Licht geachtet.“

<div class='kasten_ueberschrift'> <div class='grundtext'> Das Reh weidete auf Starzacher Gemarkung </div> </div> <div class='kasten_text'> <div class='grundtext'> Auch die beiden „Wachendorfer“ Bürgermeister statteten ihren obligatorischen Besuch beim Starzach-Fest ab: Friedrich von Ow-Wachendorf (Ammerbuch) und Gunther Schmid (Neustetten) wuchsen im Starzacher Teilort auf. Der Ammerbucher Schultes trug einen aktiven Teil zum kulinarischen Erfolg bei: Er war an der Jagd beteiligt, die letztlich den Felldorfer Vereinen ermöglichte, Rehragout aufzutischen. </div> </div>

Tausende beim Starzach-Fest
Quotenbringer Nummer eins: das Wetter. Beim Fassanstich – hier Bürgermeister-Stellvertreter Hans-Peter Ruckgaber mit Jean-Pierre Gascuel, Bürgermeister von Saint-Ange-le-Vieil – strahlte die Sonne, und das tat sie auch noch am Sonntagnachmittag, als sich das Fest dem Ende zuneigte. Bilder: FadenQuotenbringer Nummer eins: das Wetter. Beim Fassanstich – hier Bürgermeister-Stellvertreter Hans-Peter Ruckgaber mit Jean-Pierre Gascuel, Bürgermeister von Saint-Ange-le-Vieil – strahlte die Sonne, und das tat sie auch noch am Sonntagnachmittag, als sich das Fest dem Ende zuneigte. Bilder: Faden

Tausende beim Starzach-Fest
Quotenbringer Nummer zwei: das Rock-Open-Air. Die Gruppen Mad Seed und Fashion zogen am Freitagabend sogar Zuhörer aus dem Pforzheimer Raum an.Quotenbringer Nummer zwei: das Rock-Open-Air. Die Gruppen Mad Seed und Fashion zogen am Freitagabend sogar Zuhörer aus dem Pforzheimer Raum an.

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27.07.2009, 12:00 Uhr
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