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«Tatort» ermittelt im Schwarzwald - Harald Schmidt als Chef
TV-Entertainer Harald Schmidt spielt Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer. Foto: H. Kaiser/Archiv dpa
Ulm, Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim sind raus

«Tatort» ermittelt im Schwarzwald - Harald Schmidt als Chef

Der ARD-Kultkrimireihe «Tatort» kommt nach Freiburg und in den Schwarzwald.

08.12.2015
  • dpa

Stuttgart. Die Schauspieler Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner werden als Kommissare Franziska Tobler und Friedemann Berg an unterschiedlichen Orten des Mittelgebirges auf Verbrecherjagd gehen, wie der Südwestrundfunk (SWR) am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Sitz der zuständigen Kriminalpolizeidirektion wird Freiburg sein, wo auch der prominente Chef des Ermittler-Duos sitzt: TV-Entertainer Harald Schmidt als Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer.

Die ARD lässt den Bodensee-«Tatort» in Konstanz auslaufen und suchte nach Eins-zu-eins-Ersatz im Südwesten. Um die Nachfolge hatten sich mehrere Städte bemüht, darunter Karlsruhe und Ulm sowie Heidelberg und Mannheim.

Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) sieht seine Stadt als neuen «Tatort»-Standort gut gerüstet. «Ganz Freiburg freut sich», sagte der 55-Jährige am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. «Mein Kollege aus Münster sagt, der Tatort verursache eine große Identitätsstiftung der Bürger mit ihrer Stadt. Ich denke, das wird in Freiburg auch so sein.»

Weiter sagte er: «Als Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate in Baden-Württemberg hat sich Freiburg die Krimireihe verdient. Wir führen diesen Titel seit vielen Jahren und haben uns damit für einen Fernsehkrimi sozusagen beworben.»

Gemeinsam mit den Schauspielern werde es, wie in Münster, Preview-Abende geben. Zudem werde die Stadt die Dreharbeiten unterstützen. Und er selbst werde sonntagabends einschalten. «Wobei sich die Morde wohl meist im Hochschwarzwald ereignen und hier in Freiburg dann aufgeklärt werden», sagte er. Mit dieser Rollenverteilung könne die Stadt gut leben.

Freiburg werde den neuen «Tatort» in seiner Stadt und der Umgebung begeistert empfangen, sagte Christopher Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald-Tourismus- Gesellschaft am Dienstag in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur: «Das ist eine tolle Nachricht. Wir freuen uns auf die Serie. Der südliche Schwarzwald mit seinem Wechsel aus Stadt und Land, Reben und Wald ist eine hervorragende Kulisse für eine kraftvolle Serie.» Der Tourismus der Region erhoffe sich von dem Fernsehkrimi einen starken Imageeffekt für die Region.

«Die Unterstützung durch mehr als 100 Bürgermeister aus dem Schwarzwald, eine Facebook-Seite und die Initiativen der Tourismusbranche haben Wirkung gezeigt», sagte Krull. Die Region werde alles daran setzen, den positiven Effekt der Serie zu nutzen. «So blutig kann gar kein Krimi sein, dass die Bilder aus dem Schwarzwald nicht das Image der Region im In- und Ausland weiter befördern», sagte Krull.

«Freiburg wird als neuer Tatort-Standort in ein besonderes Licht gerückt und neue Popularität gewinnen», sagte eine Sprecher der Freiburg-Tourismus-Gesellschaft. Das Konzept des Südwestrundfunks (SWR) stelle sicher, dass Freiburg und die gesamte Region profitiere. Seit 2003 unterstützt Freiburg Film- und Fernsehschaffende mit einem städtischen Location-Büro. Dieses sorgt für gute Drehbedingungen vor Ort. Dies gelte auch für den neuen «Tatort».

Angestoßen hatte die Debatte um einen Schwarzwald-Krimi der Bürgermeister von Bad Wildbad im Kreis Calw, Klaus Mack (CDU). Mehr als 100 Bürgermeister aus Städten und Gemeinden im Schwarzwald hatten mit ihrer Unterschrift Unterstützung für einen «Tatort» im gesamten Mittelgebirge signalisiert. Man habe einen Kontrast zu den beiden Teams in Stuttgart und Ludwigshafen gesucht, sagte SWR-Intendant Peter Boudgoust.

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08.12.2015, 14:35 Uhr | geändert: 08.12.2015, 14:30 Uhr
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