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Taste of Cement - Der Geschmack von Zement

Taste of Cement - Der Geschmack von Zement

Dokumentarfilm über Syrer, die im Libanon Wolkenkratzer bauen.

Taste of cement

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Taste of Cement
Deutschland, Libanon, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar 2017

Regie: Ziad Kalthoum


89 Min. - ab 12 Jahren

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28.05.2018
  • Verleihinfo

Syrische Bauarbeiter bauen in Beirut Wolkenkratzer, während in ihrer Heimat ihre eigenen Häuser in Schutt und Asche gebombt werden. Unter menschenunwürdigen Bedingungen hausen sie auf den Baustellen. Die Arbeiter werden auf der Baustelle eingeschlossen, die sie nach 19 Uhr nicht mehr verlassen dürfen, denn die libanesische Regierung hat eine nächtliche Ausgangssperre für Flüchtlinge verhängt. Der einzige Kontakt zur Außenwelt ist für sie das Loch, durch das sie am Morgen klettern, um einen neuen Arbeitstag zu beginnen. Von Angst geplagt und der grundlegendsten Menschen- und Arbeitsrechte beraubt, hoffen sie weiter auf ein anderes Leben. Der Dokumentarfilm zeigt gewagt, in großartigen Bildern eine andere - nicht weniger schockierende - Seite des Krieges.

„Taste of Cement“ war in Tübingen bereits im Herbst beim Arabischen Filmfestival zu sehen, wo der Film mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.

Spielplan
Metzingen , Luna Filmtheater
Fr,
20.07
18:15
So,
22.07
18:15
Bad Urach , forum 22:
Mo,
16.07
20:45
Di,
17.07
20:45

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28.05.2018, 21:05 Uhr
Taste of Cement - Der Geschmack von Zement





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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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