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Japan

Taifun fordert zwei Dutzend Todesopfer

Tokio kommt glimpflich davon. In einigen Vororten kommt es dagegen zu verheerenden Verwüstungen.

14.10.2019

Von AFP

Ein Auto hängt an einer eingestürzten Straße über einem Fluss fest.Foto: Kyode/dpa Foto: Foto:Kyodo/dpa

Tokio. In Japan hat der verheerende Taifun „Hagibis“ eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich am Sonntag auf über 25. Japanischen Medien zufolge wurden noch mindestens 15 Menschen vermisst. Mehr als 140 Menschen wurden demnach verletzt. Zehntausende suchten Zuflucht in Notunterkünften.

Während die Bewohner Tokios glimpflich davon kamen, war die Situation in einigen Vororten der Hauptstadt verheerend. Erdrutsche brachten Häuser zum Einsturz, zahlreiche Flüsse traten über die Ufer. Starkregen und heftige Sturmböen führten unter anderem in der zentralen Provinz Nagano zu Überflutungen und Schlammlawinen. Mehr als 110 000 Häuser waren am Sonntagabend (Ortszeit) noch von der Stromversorgung abgeschnitten.

Der Wirbelsturm war am Samstagabend (Ortszeit) auf der südwestlich von Tokio gelegenen Halbinsel auf Land getroffen. Zuvor hatte er Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometern erreicht. Im Laufe der Nacht schwächte sich „Hagibis“ zwar ab. Doch erst am Sonntag beruhigte sich die Lage allmählich, an Flughäfen und Bahnhöfen wurde der Betrieb teilweise wieder aufgenommen.

Mehr als 100 000 Einsatzkräfte waren die ganze Nacht auf Sonntag im Einsatz gewesen. Besonders dramatisch verlief eine Rettungsaktion in der Präfektur Fukushima, wo Militär und Feuerwehr die Bewohner von überfluteten Häusern mit Hubschraubern in Sicherheit brachten. In Iwaki City stürzte eine Frau während der Rettungsaktion in den Tod. Stundenlang waren Rettungskräfte vor einem überfluteten Seniorenheim in Kawagoe im Einsatz. afp

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Erstellt:
14. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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