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Weltgrößtes Freihandelsabkommen

TPP soll im Pazifikraum Zollschranken für Handel und Investitionen abbauen

Die größte Freihandelszone der Welt steht. Sie umfasst Pazifik-Anrainerstaaten wie die USA, Kanada oder Japan und deckt 40 Prozent des Welthandels ab. IWF-Chefin Christine Lagarde begrüßt Einigung.

07.10.2015
  • DPA

Lima/Atlanta IWF-Chefin Christine Lagarde hat die Unterzeichnung des transpazifischen Freihandelsabkommens begrüßt. Die Einigung auf die Transpazifische Partnerschaft (TPP) sei "ein sehr positives Ereignis", erklärte die Chefin des Internationalen Währungsfonds. Das Abkommen sei nicht nur wichtig, weil die Unterzeichnerstaaten rund 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung ausmachten, erklärte Lagarde. Es verschiebe auch die Grenzen des Handels und stoße Investitionen in neue Waren und Dienstleistungen an.

Am Vortag hatten die USA ein historisches Freihandelsabkommen mit elf Pazifikanrainerstaaten geschlossen. US-Handelsbeauftragter Michael Froman sagte, das Abkommen TPP umfasse bis zu 40 Prozent der Weltwirtschaft. Es sei die größte Freihandelszone der Welt.

TPP (Trans Pacific Partnership) soll die meisten Zollschranken für Handel und Investitionen im transpazifischen Raum abbauen. Es ist ein sehr wichtiges Anliegen der Regierung von Präsident Barack Obama im Bemühen, den Einfluss der USA in Asien zu sichern sowie ein Gegengewicht zum Wirtschaftsgiganten China zu bilden.

TPP ist zentraler Bestandteil von Obamas "pivot to Asia" (etwa: Hinwendung nach Asien). Es ist ebenso Handels- wie Geopolitik. In einer Mitteilung zeigte sich Obama am Montag äußerst zufrieden mit dem Erreichten. Zu den Teilnehmern gehören neben den USA Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Mexiko, Malaysia, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam.

Das Abkommen wird von Kritikern heftig angegriffen, auch weil es größtenteils geheim verhandelt wurde. Ähnliche Vorwürfe gibt es in Fragen des Abkommens TTIP, dem Abkommen der USA mit der Europäischen Union. Umstritten ist das Abkommen aber auch in Kanada und Australien. Kritik entzündet sich vor allem daran, ob Umwelt- und Arbeitsstandards eingehalten werden. Außerdem wurden in den vergangenen Monaten immer wieder Sorgen vor möglichen Währungs- und Wettbewerbsmanipulationen laut.

Nach Abschluss der mehr als fünfjährigen Verhandlungen muss TPP nun von den Mitgliedsländern abgesegnet werden. In den USA wird sich ein zerrissener Kongress mitten im Wahlkampf damit befassen. Außerdem wird es ein Thema der Bewerber für das Amt des US-Präsidenten. Es gibt unter Republikanern und Demokraten jeweils entschiedene Gegner von TPP.

TPP soll im Pazifikraum Zollschranken für Handel und Investitionen abbauen

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07.10.2015, 12:00 Uhr
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