Tübingen · Ehrenamt

TAT ist Sieger beim SWT- Umweltpreis

Die Stadtwerke Tübingen haben nun auch die Umweltpreis-Sieger in den Kategorien „Jury“ und „Unternehmen“ gekürt.

20.11.2020

Von eik

Im Jahr 2020 kann der Stadtwerke-Umweltpreis mit einer Rekord-Bewerberzahl punkten, zudem mit so vielen abgegebenen Stimmen wie noch nie. Nun vergaben die SWT auch die Jurypreise und kürten die Sieger im Wettbewerb für Betriebe. „In einem Jahr, bei dem die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit fast ausschließlich durch die Corona-Pandemie bestimmt wird, hatten es Klimaschutzthemen nicht leicht“, sagt SWT-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke: Zu würdigen seien speziell die Betriebe, „die in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten den betrieblichen Klimaschutz unvermindert ernst nehmen“.

28 Unternehmen hatten sich beworben, Sieger wurde Romina Mineralbrunnen: Der Getränkehersteller aus Reutlingen setzt unter anderem auf PET-Flaschen aus recyceltem Material und produziert mit eigenem Strom. Romina-Werbung wird nun ein Jahr auf einem Tü-Bus zu sehen sein. Die Bäckerei Gehr bekam den zweiten Preis, weil sie bei Bio-Backwaren auf regionale Zutaten und Nachhaltigkeit achtet. Bronze ging an den Waschpark B27, der mit Regenwasser und Sonnenenergie in einem Kreislaufsystem arbeitet.

Romina, Gehr und B27-Park vorn

Unter allen 41 eingereichten Bewerberprojekten wählte die Stadtwerke-Jury zudem die Gewinner der Jurypreise aus. Insgesamt gingen 30 000 Euro Preisgeld an 29 Projekte. Den ersten Jurypreis und 4000 Euro kommt der Tübinger Arbeitslosen-Treff TAT e.V. Dessen erfolgreiches Projekt heißt „Der ökologische Fußabdruck von Arbeitslosengeld II-Bezieher*innen im Landkreis Tübingen“: Es untersucht im Rahmen einer Studie, welchen CO2-Fußabdruck Empfänger von ALG II aufweisen und wie hoch dieser im Vergleich zu Durchschnittshaushalten ausfällt. Ergebnisse der Studie sollen im Frühjahr vorliegen.

Auf den Plätzen landen in diesem Jahr vier Projekte mit gleicher Punktzahl. Deshalb gibt es vier zweite Plätze, dotiert mit 2000 Euro. Die Preisträger sind die Altenhilfe Tübingen mit ihrem Projekt „Altenpflege trifft Kulinarik“, die Umwelt-AG des Martin-Gerbert-Gymnasiums Horb mit „Weeks of Waste – der Müll-März am MGG“, das Sankt-Meinrad-Gymnasium Rottenburg mit dem Schulprojekt „Students feel the nature“ sowie der NABU Tübingen mit dem Projekt „60 Nester für Mauersegler“.

Mit 41 Projekten, 28 Betrieben, über 69 000 abgegebenen Stimmen in der Qualifikationsrunde, sowie weiteren 8000 Stimmen im Finale erreichte der Wettbewerb 2020 Rekordwerte. Ale Infos auf www.swt-umweltpreis.de.

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Erstellt:
20. November 2020, 08:12 Uhr
Aktualisiert:
20. November 2020, 08:12 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. November 2020, 08:12 Uhr

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