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T-Mobile bleibt in den USA alleine
T-Mobile US und Sprint werden kein Paar. Foto: dpa
Telekom

T-Mobile bleibt in den USA alleine

In Amerika sollte die Mobilfunk-Tochter rentabler arbeiten. Jetzt droht mit Sprint eine Preisschlacht.

06.11.2017
  • DPA

Bellevue. Partnersuche ohne Happy End: T-Mobile US, Tochter des Bonner Telekom-Konzerns, und der Rivale Sprint finden auch im zweiten Anlauf nicht zueinander. Damit fällt eine Milliarden-Hochzeit flach, auf die die Börse monatelang hingefiebert hat.

Woran der Mega-Deal scheiterte ist unklar. „Wir haben entschieden, dass es das Beste ist, alleine weiterzumachen“, ließ Sprint-Chef Marcelo Claure verlauten. „Wir haben immer gesagt, dass unter geeigneten Bedingungen ein Zusammenschluss von T-Mobile mit einem anderen Unternehmen Kunden zusätzliche Vorteile und allen Aktionären Wertsteigerungs-Perspektiven bieten kann“, sagte Telekom-Boss Tim Höttges. Diese Bedingungen seien nicht zu erreichen gewesen.

Ein Entscheider im Milliarden-Poker äußerte sich allerdings nicht. Masayoshi Son, der Chef des japanischen Softbank-Konzerns, dem mehr als 80 Prozent an Sprint gehören. Es gilt als offenes Geheimnis, dass der Tech-Milliardär das Zünglein an der Waage war. Der Japaner mit koreanischer Abstammung hat sich wohl nicht damit abfinden können, die Kontrollmehrheit der fusionierten Gesellschaft an die Deutsche Telekom abzutreten.

Bei T-Mobile US brummt das Geschäft mittlerweile zwar und liefert zumindest optisch den Glanz in der Telekom-Bilanz. Allerdings hat die Telekom so viel Geld in das Geschäft gesteckt, dass die Rendite daran gemessen noch lange nicht den Vorstellungen von Höttges entspricht. So sollten in der Fusion mit Sprint Kosteneinsparungen und wohl auch der Wegfall eines Wettbewerbers die Lage bessern.

Auch Sprint hat im Konkurrenzkampf auf dem US-Markt viel Geld verbrannt. Aber Softbank hat tiefe Taschen. Die Telekom muss sich darauf einstellen, dass Sprint nun bei Rabatten noch mehr in die Vollen geht oder sich einen anderen Partner sucht.

T-Mobile-Chef John Legere bleibt aber ebenfalls angriffslustig: „Wir sind die vergangenen 15 Quartale stärker gewachsen als der Rest dieser Industrie – wir werden nicht stoppen“. dpa

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06.11.2017, 06:00 Uhr
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