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Stuttgart

Südwestwirtschaft: Handelsabkommen mit den USA notwendig

Nach der vorläufigen Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und der EU fordert Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) ein umfassendes Handelsabkommen mit den USA.

26.07.2018

Von dpa/lsw

Stuttgart. «Das läge im Interesse der Wirtschaft in Baden-Württemberg», sagte die Ministerin am Donnerstag in Stuttgart. «Besonders wichtig ist gerade für unsere Automobilhersteller im Land, dass es vorerst keine höheren Zölle auf deutsche Autoimporte in die USA geben wird, solange jetzt über ein umfassendes Abkommen zur Absenkung oder Beseitigung von gegenseitigen Zöllen verhandelt wird.»

Auch Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, forderte, den «Geist von TTIP» neu zu beleben, um den Betrieben nachhaltig und langfristig Perspektiven im wichtigen europäisch-amerikanischen Handelsgeschäft zu bieten. «Davon sind wir aber leider noch weit entfernt», warnte er. Das Verhandlungsergebnis von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump vom Mittwoch sei nur ein erster Schritt, eine Atempause bei der sich zuletzt immer schneller drehenden Strafzoll-Spirale.

In einer Blitzumfrage der IHK Region Stuttgart gab ein Fünftel der befragten Unternehmen an, Investitionen in den USA und China angesichts der aktuellen Unsicherheiten überdenken zu wollen. Rund zwei Drittel erwarteten durch die jüngst verhängten Strafzölle negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Entsprechend hätten die Betriebe die Entschärfung des Konflikts mit Erleichterung aufgenommen, sagte Kammerpräsidentin Marjoke Breuning.

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Erstellt:
26. Juli 2018, 14:21 Uhr
Aktualisiert:
26. Juli 2018, 14:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2018, 14:50 Uhr

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