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Partei

Südwest-CDU für neues Programm

Landeschef Strobl und Generalsekretär Hagel wollen eine Erneuerung auf Bundesebene.

16.02.2018

Von ROLAND MUSCHEL

Stuttgart/Berlin. Der Bundesvize und Landeschef der Christdemokraten, Thomas Strobl, macht sich für ein neues CDU-Grundsatzprogramm stark. Das derzeitige Programm sei von 2007. „Es hat sich in der vergangenen Dekade einiges verändert“, sagte Strobl am Rande einer Veranstaltung. So hätten die Digitalisierung, die Globalisierung, aber auch der Klimaschutz eine andere Bedeutung erlangt. „Die Partei will personell und inhaltlich Aufbruch und Erneuerung, darum würde ein neues Grundsatzprogramm genau in die Zeit passen“, sagte der Generalsekretär der Südwest-CDU, Manuel Hagel, der SÜDWEST PRESSE. „Wir müssen als CDU Deutschland Antworten auf die wichtigen Fragen geben: Wie soll unsere Gesellschaft in 10, 15 Jahren aussehen? Was ist unsere Leitkultur? Wie können wir als CDU die kulturelle Identität klar definieren?“

Mit ihrer Aufforderung an die Bundes-CDU versucht die Spitze des Landesverbands, auch das Unbehagen an der Basis über mangelnde Profilschärfe der Partei unter Kanzlerin Angela Merkel zu kanalisieren. Viele Mitglieder beklagen, dass die Unterschiede zur SPD kaum noch sichtbar seien.

Auch Ex-Bundesumweltminister Norbert Röttgen fordert eine programmatische Neuausrichtung. Der CDU-Bundestagsabgeordnete prangerte im „Tagesspiegel“ eine „inhaltliche Entleerung“ der Partei an. Roland Muschel

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Erstellt:
16. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2018, 06:00 Uhr

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