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Kultur

Suche nach Stuttgarts Superkäpsele

Die neue Produktion der Schauspielbühnen ist als Quiz mit Fragen zur Stadtgeschichte angelegt.

20.02.2018

Von RAINER LANG

Stefanie Stroebele und Andreas Klaue moderieren den Wettbewerb. Foto: Schauspielbühnen Stuttgart

Stuttgart. Keine Angst, hier muss sich niemand zum Affen machen. Solche Befürchtungen zerstreuten die Moderatoren bei „Stuttgart sucht das Superkäpsele“ gleich zu Beginn. Die Produktion feierte am Sonntagabend im Restaurant Leonhardts am Fuße des Fernsehturms Premiere. Das Motto: „Ratespaß für Stuttgarter und Neigschmeckte“, eine Art Fernsehturm-Quiz also. Was war ein Steckrübenwinter? Was sind „Zibeba“ oder „Saure Rädla“? Um solche und weitere Fragen ging's.

Die Autorin, Schauspielerin und Regisseurin Stefanie Stroebele hat dafür eine Menge zum Teil skurriler Anekdoten sowie witzige und wenig bekannte Details der Stuttgarter Stadtgeschichte ausgegraben. Sie präsentierte diese gemeinsam mit Schauspieler Andreas Klaue. Mit schwäbischem Humor, manchmal etwas schräg, aber nie übertrieben animierten die beiden die rund 90 Besucher zum Raten.

Vier Raterunden

Das überwiegend ältere Publikum brachte eine Menge Wissen mit, wobei es Neigschmeckte schwerer hatten. Das tat dem Spaß aber keinen Abbruch. Schließlich wurde zwischen den vier Raterunden noch ein schwäbisches Menü serviert. An den Tischen kam es zwischen den Gästen aus dem Allgäu, aus Leonberg oder Böblingen und alteingesessenen Stuttgartern zum regen Austausch. Zunächst mussten die Gäste an einem Tisch gemeinsam raten. Los ging's mit leichten Fragen wie nach dem Architekten des Fernsehturms, dann nahm der Schwierigkeitsgrad mit jeder Runde zu.

Bis zur Kür des ersten Superkäpsele, dem 67-jährigen Wolfgang Zürn. Der ist nicht nur in Stuttgart-Wangen geboren, sondern hat sich auch als Schreiner und Treppenbauer am Ort etabliert. „Im Lauf der vielen Jahre bleibt eben doch etwas hängen“, gab er sich bescheiden. Inzwischen würden sich ja viele auf Mallorca besser auskennen als zu Hause, fügte er lachend hinzu. „Für uns war der Abend genau das Richtige“, bekräftigte Ehefrau Sylvia. Rainer Lang

Info Für die Aufführungen am 4. und 11. März gibt es noch Karten. Mehr über: www.schauspielbuehnen.de

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Erstellt:
20. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2018, 06:00 Uhr

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