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Vermisste

Suche nach Mutter und Kind

Die Frau, die mit ihrem Sohn im Watt vor Brunsbüttel verschwunden ist, wollte offenbar abtauchen.

18.10.2019

Von DPA

Brunsbüttel. Im Fall einer im Watt vor Brunsbüttel mit ihrem achtjährigen Sohn verschwundenen Frau gibt es offenbar eine Wende. Die Ermittler gehen mittlerweile von einem gezielten Verschwinden der Frau aus.

Die 41-Jährige habe zuvor ihr Konto und das ihres Sohnes leergeräumt, wie die Polizei mitteilte. Zudem habe sie beim Verschwinden am Sonntag ihre kompletten Ausweispapiere dabei gehabt. Ihren Wagen hatte sie bereits Tage vor ihrem Verschwinden verkauft.

Zudem hätte die Frau einen Tag nach ihrem Abtauchen eine Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten antreten müssen. Grund waren nach Polizeiangaben mehrere Betrugsdelikte. Außerdem meldete sich ein Zeuge, der angab, die Frau habe ihm vor einigen Tagen Sachen verkaufen wollen und dabei erwähnt, dass sie sich absetzen wolle.

Suizid wird unwahrscheinlich

Ein Suizid in der Elbe werde daher immer unwahrscheinlicher. Der Aufenthaltsort von Mutter und Sohn ist weiter unbekannt. Das Handy der Frau ist abgeschaltet.

Rettungskräfte hatten die großangelegte Suche auf der Elbe und an den Ufern im Watt vor Brunsbüttel am Dienstag ohne Erfolg eingestellt. Eine Anruferin hatte die Behörden am Sonntagabend eingeschaltet, weil die Frau und ihr Kind mit der Ankündigung einer Selbsttötung über den Elbdeich in Richtung Wasser gegangen seien. Laut Feuerwehr handelte es sich bei der Anruferin um eine 19 Jahre alte Tochter der Vermissten. dpa

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Erstellt:
18. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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