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Stuttgart startet Kampagne für Fahrgemeinschaften
Das Amt für Umweltschutz rät dazu, ein Auto mit mehreren Leuten zu besetzen. Foto: dpa
Pendler sollen ihre Autos effizienter nutzen

Stuttgart startet Kampagne für Fahrgemeinschaften

Neue Kampagne: Mit Postern, Radiospots und einem Video appelliert die Landeshauptstadt an Autofahrer, Fahrgemeinschaften zu bilden.

30.08.2016
  • RAIMUND WEIBLE

Stuttgart. Die Stuttgarter Rathausoberen verspüren mit Schmerzen einen starken Trend zum Alleinfahren. Waren Autos vor zehn Jahren bei der Fahrt durch die City noch mit 1,6 Personen besetzt, sitzen inzwischen im Schnitt nur noch 1,1 Personen in einem Fahrzeug. Das ist mit ein Grund für die neue Fahrgemeinschafts-Kampagne der Stadtverwaltung.

Die Aktion „Gemeinsam ans Ziel“ beginnt am Donnerstag und hat zum Ziel, das Verkehrsaufkommen in Stuttgart zu verringern, das Auto effizienter zu nutzen und die Luft in der Feinstaub-Stadt Stuttgart zu verbessern.

Täglich überqueren 827 000 Fahrzeuge die Gemarkungsgrenzen, rund 430 000 bewegen sich durch den Talkessel. In einem Großteil davon sitzen Personen, die zu ihrem Arbeitsplatz fahren. 235 350 Pendler, gezählt ohne die Schüler und Studenten, fahren täglich ins Stadtgebiet, 14,6 Prozent mehr als 2005. 81 500 Pendler verlassen täglich die Stadt, um ihre Arbeitsplätze im Umland aufzusuchen – 42,7 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Und die, die das Auto nutzen, stehen in steter Regelmäßigkeit im Stau.

Trotz überhöhter Schadstoffwerte an den Brennpunkten droht den Autofahrern noch kein Fahrverbot. Bisher hat die Stadtverwaltung an die Autofahrer lediglich appelliert, an Tagen mit zu hohen Feinstaubwerten das Auto stehen zu lassen. Daran hält die Stadtverwaltung auch in der kommenden Feinstaub-Saison fest.

Doch möglicherweise ist mit Verboten schon im Jahr 2018 zu rechnen, wenn die Belastung durch Feinstaub und Stickoxid im Kessel nicht spürbar niedriger wird.

Deshalb tun die Autofahrer nach Ansicht der Mobilitäts-Beraterin Regina Lüdert vom Amt für Umweltschutz gut daran, sich beizeiten nach einer Alternative umzusehen. Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ist eine davon, die andere, Fahrgemeinschaften zu bilden. Um dafür zu werben, stellt die Stadt zehn Megalight-Poster an den Ausfallstraßen auf. An der stark befahrenen Kreuzung auf dem Pragsattel im Norden der Stadt vermittelt ein Video die Botschaft, Autos gemeinsam zu nutzen. Radiospots, angehängt an die Verkehrsnachrichten in den Morgenstunden, sollen ebenfalls das Problembewusstsein verstärken.

Die Stadtverwaltung verschickt das Video auch an die mitarbeiterstarken Unternehmen, dazu eine Liste mit den großen Portalen im Internet, in denen passende Mitfahrer oder Mitfahrgelegenheiten gefunden werden können. Die Portale stehen auch auf der Internet-Seite „www.stuttgart-steigt-um. „Wir versprechen uns viel von der Kampagne“, sagt Lüdert. Die im ganzen Monat September laufende Aktion kostet 60 000 Euro. Die Hälfte der Kosten übernimmt das Projekt „2MOVE2“ von der Europäischen Union.

Wer nicht so firm ist im Umgang mit dem Internet, für den gibt es einen Tipp von Lüdert. Diese Personen können sich an die Mobilitäts-Beratung Stuttgart wenden. Die Stelle ist in der Tourist-Information in der Königstraße 1A untergebracht.

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30.08.2016, 06:00 Uhr
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