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Feinstaub

Stuttgart reißt EU-Grenzwert für 2017

Stadt muss nun Verkehr im nächsten Jahr bei hoher Belastung reduzieren.

18.03.2017

Von DPA/EB

Stuttgart. Der EU-Grenzwert für die Belastung der Luft mit Feinstaub wird auch 2017 gerissen. Nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) war der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nach vorläufigen Messungen am Donnerstag bereits zum 35. Mal in diesem Jahr überschritten. Das ist der zulässige Maximalwert für das ganze Jahr. Für Freitag wurden ebenfalls überhöhte Werte erwartet – der entscheidende 36. Tag. Stuttgart verstößt damit wiederholt gegen EU-Vorgaben. Strafzahlungen werden unausweichlich. Möglich sind Zwangsgelder in sechsstelliger Höhe.

Für den Fall der EU-Grenzwertüberschreitung 2017 hatten Land und Stadt Anwohnern des Feinstaub-Hotspots Neckartor vor Gericht zugesagt, ab 2018 an Tagen mit hoher Schadstoffbelastung den Verkehr deutlich zu reduzieren. Das Land kündigte bereits Fahrverbote für viele Diesel vom 1. Januar 2018 an, falls die Werte nicht besser werden. Dieselautos gelten als Hautquelle für Stickstoffoxid, der Autoverkehr allgemein für den Feinstaub.

2016 hatte Stuttgart den Jahres-Grenzwert erst Ende Oktober gerissen. Allerdings gibt es im Sommerhalbjahr witterungsbedingt in der Regel keine Grenzwertüberschreitungen. Feinstaubalarm wird ausgerufen, wenn ein eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre vorliegt und dreckige Luft deshalb nicht aus dem Talkessel weichen kann. dpa/eb

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Erstellt:
18. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. März 2017, 06:00 Uhr

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