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Stuttgart erhöht Präsenz in Berlin
Neues Gesicht der Grünen im Bundestag: Anna Christmann. Foto: Ferdinando Iannone
Bundestagswahl

Stuttgart erhöht Präsenz in Berlin

Neun Abgeordnete ziehen ins Parlament ein. Bisher gab es für die Landeshauptstadt nur fünf Mandate.

26.09.2017
  • CAROLINE HOLOWIECKI

Stuttgart. Die Landeshauptstadt wird im 19. Deutschen Bundestag besonders stark vertreten sein. Waren es bislang nur fünf, haben nun neun Stuttgarter Abgeordnete ein Ticket nach Berlin gelöst. Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) reagierte erfreut auf die Präsenz der Landeshauptstadt. „Selbstverständnis ist es gut, wenn Stuttgart stark vertreten ist im Bundestag“, sagte er nach der Bekanntgabe der Ergebnisse, fügte aber an, dass der Einfluss in Berlin „von der Qualität der Abgeordneten“ abhänge.

Die CDU gewann wieder die Direktmandate, Stefan Kaufmann im Wahlkreis I mit 32 Prozent knapp vor Cem Özdemir von den Grünen und Karin Maag mit 33,5 Prozent im Wahlkreis II. Bislang gehören drei Stuttgarter Christdemokraten dem Bundestag an: neben dem Duo Kaufmann-Maag auch Iris Ripsam.

Sieben Kandidaten gelangten über die Landesliste ins Parlament. Für die SPD behielt die Ex-Landesvorsitzende Ute Vogt trotz schwacher 12,8 Prozent in ihrem Wahlkreis I über den Listenplatz neun ihr Mandat. Michael Jantzner im Wahlkreis II war auf Platz 30 von Anfang an chancenlos, aber mit 18,5 Prozent der Stimmen konnte er deutlich mehr Menschen begeistern als die Spitzenpolitikerin Vogt.

Für den Stuttgarter AfD-Gemeinderat Lothar Maier geht es ebenfalls in den Bundestag. 10,4 Prozent aus dem Wahlkreis II gaben ihm ihre Stimme, und als Zweiter auf der Landesliste ist der 73-Jährige damit locker drin. Dirk Spaniel, Listenplatz zehn, wird ihn begleiten. 6,7 Prozent der Wähler im Süden von Stuttgart gaben dem promovierten Daimler-Ingenieur ihre Stimme.

Judith Skudelny (8,4 Prozent im Wahlkreis I) vertritt die FDP künftig wieder im Bundestag – nach einer Legislaturperiode Pause. Der Generalsekretärin der Landes-FDP und Vorsitzenden der Liberalen Frauen im Land verhilft der Listenplatz zwei problemlos zu dem Sitz im Parlament.

Grünen-Bundesvorsitzender Cem Özdemir musste sich in seinem Wahlkreis I mit 29,7 Prozent der Erststimmen Stefan Kaufmann bereits zum dritten Mal, aber dieses Mal sehr knapp, geschlagen geben. Den 51-Jährigen trennten nur 3700 Stimmen von Stefan Kaufmann. Als Nummer zwei auf der Landesliste zieht der „anatolische Schwabe“ sicher wieder in den Bundestag ein – und mit ihm die Kandidatin aus dem Stuttgarter Wahlkreis II, Anna Christmann (15,8 Prozent). Die promovierte Politikwissenschaftlerin arbeitet im Wissenschaftsministerium.

Neu im Bundestag ist Bernd Riexinger, einer der Parteivorsitzenden der Linken. Abgesichert auf Platz eins der Landesliste löste der langjährige Verdi-Geschäftsführer mit 8,9 Prozent das Ticket. Caroline Holowiecki

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26.09.2017, 06:00 Uhr
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