Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Stuttgart-21-Gegner: Demo Jahre nach „Schwarzem Donnerstag“

Acht Jahre nach den von Gewalt überschatteten Protesten am „Schwarzen Donnerstag“ gegen Stuttgart 21 sind Gegner des Bahnprojekts auf die Straße gegangen.

29.09.2018

Von dpa/lsw

Zahlreiche Menschen demonstrieren gegen Stuttgart 21 und erinnern an den „Schwarzen Donnerstag“ vor acht Jahren. Foto: Christoph Schmidt dpa/lsw

Stuttgart. Nach Angaben der Veranstalter kamen zu der Kundgebung am Samstag rund 2000 Teilnehmer vor den Stuttgarter Hauptbahnhof. Sie erinnerten an den Polizeieinsatz zur Räumung des Schlossgartens für das umstrittene Bauvorhaben Stuttgart 21.

Am 30. September 2010 waren nach Angaben des Innenministeriums mehr als 160 Menschen verletzt worden, vor allem durch den Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte den Polizeieinsatz im Schlossgarten als rechtswidrig eingestuft. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte sich im Dezember 2015 bei den Opfern entschuldigt.

Zu der Demonstration am Samstag waren Protestler mit Plakaten gekommen, auf denen Bilder vom „Schwarzen Donnerstag“ zu sehen waren. Auf einem schwarzen Transparent war zu lesen: „Der 30.9. mahnt.“ Die Umweltschutzorganisation Robin Wood brachte zudem am Bahnhofsgebäude ein gelbes Banner aus Protest gegen Stuttgart 21 an. Die Neuordnung des Bahnknotens, zu dem der Tiefbahnhof in der Stuttgarter Innenstadt gehört, soll bis zu 8,2 Milliarden Euro kosten.

Die Parkschützer forderten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) auf, die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte einzuführen. In einer Zeitungsanzeige am Samstag appellierten die Gegner von Stuttgart 21 zudem an die Bundestagsabgeordneten, das Projekt zu stoppen.

Zum Artikel

Erstellt:
29. September 2018, 18:01 Uhr
Aktualisiert:
29. September 2018, 16:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. September 2018, 16:50 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Aus diesem Ressort
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+