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Stürmischer Karneval
Welche Karnevalsumzüge stattfinden, war gestern teilweise unklar. In Köln liefen die Schull- und Veedelszöch (Schul- und Viertelszüge). Foto: dpa
Kleinerer Umzug in Köln - Düsseldorf entscheidet heute - Mainz sagt ab

Stürmischer Karneval

Ein Kölner Jeck lässt sich nicht so einfach wegwehen. Die Karnevalisten in der Domstadt wollen ihren Rosenmontagszug trotz der Sturmwarnung nicht ausfallen lassen. Anderswo ist man sich nicht so sicher.

08.02.2016
  • MARC HERWIG, DPA

Düsseldorf. Wegen eines mächtigen Sturmtiefs wird es in Köln nur eine deutlich abgespeckte Version des Rosenmontagszugs geben. Unter anderem wollen die Jecken wegen erwarteter Windböen bis Stärke 8 auf Pferde, große Figuren und Fahnen verzichten. Mit den beschlossenen Einschränkungen sei der Kölner Zug trotz der erwarteten Sturmböen sicher, zeigten sich die Verantwortlichen gestern überzeugt.

Allerdings sollen Experten noch einmal den Zugweg kontrollieren, um "mögliche Gefahrenpunkte frühzeitig zu beseitigen". Unter anderem sollen an allen Tribünen die Planen, die die Besucher von Wind und Regen schützen, entfernt werden. Ob noch weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden müssen, will man heute beschließen. 2015 hatte der Kölner Zug 1,5 Millionen Besucher. Laut "Spiegel Online" ist er damit das größte Event in Deutschland - vor dem Berlin Marathon (1 Million) und der Kieler Woche (475 000 im Tagesschnitt).

In Düsseldorf wurde diskutiert, den "Zoch" komplett abzusagen - eine Entscheidung dort sollte erst heute Morgen fallen. Die Koordinierungsgruppe wollte um 8 Uhr ein letztes Mal über die Wetterprognosen beraten. Laut Sicherheitskonzept muss der Zug ab Windstärke 8 abgesagt werden.

In Mainz findet der Rosenmontagszug definitiv nicht statt. Der Mainzer Carneval Verein (MCV) sagte den Umzug gestern Abend wegen der Sturmwarnung ab. "Die Entscheidung ist ganz klar, die Sicherheit geht vor", sagte Vereinspräsident Richard Wagne.

Nach den letzten Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes wird der Sturm noch etwas stärker als zunächst erwartet. "Wir erwarten für den Vormittag Windstärke 8 bis 9, am Nachmittag teils auch Stärke 10", sagte die Meteorologin vom Dienst in Essen. Hoffnung, dass die wichtige Grenze von Windstärke 8 unterschritten wird, hat sie nicht.

Auch viele Veranstalter der kleineren Rosenmontagszüge im Rheinland wollten erst heute entscheiden. Selbst wenn die Rosenmontagszüge dort stattfinden: Auf ungemütliches Wetter müssen sich die Jecken allemal einstellen. Tief "Ruzica" bringe neben Sturm auch starken Regen und womöglich sogar Gewitter in die Karnevalshochburgen.

Gestern waren die Bedingungen für den Straßenkarneval noch besser. In Köln zogen die "Schull- un Veedelszöch" durch die Innenstadt. Der Zug umfasste 8000 Teilnehmer aus 48 Schulen und 57 Vereinen. Die Schul- und Viertelszüge gelten als die ursprünglichsten Karnevals-umzüge in Köln.

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08.02.2016, 08:30 Uhr
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