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München

Studentin soll Freund mit Säge getötet haben

Eine Münchner Studentin soll Ende 2008 ihren damaligen Freund mit einer Kreissäge getötet haben. Das teilt die Polizei mit.

12.02.2016
  • AFP

München. Die in einem Plastiksack verpackten Überreste des Opfers sind auf dem Grundstück der Frau in Haar bei München gefunden worden. Dort hatten beide zusammengelebt, bis der Mann verschwand. Die heute 31-jährige Tatverdächtige und ihr aktueller Lebensgefährte sitzen in Untersuchungshaft. Gegen sie wurde Haftbefehl wegen Mordes, gegen ihn Haftbefehl wegen Strafvereitelung erlassen. Der Mann soll am Verschwinden der Leiche beteiligt gewesen sein. Ein 34-jähriger Münchner soll dabei ebenfalls geholfen haben. Er äußert sich bisher nicht zu den Tatvorwürfen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass das Opfer bereits im Dezember 2008 ermordet worden ist. Die Leiche sei allerdings erst im Sommer 2009 im Garten des Grundstücks in Haar vergraben worden. Nach den bisherigen Ergebnissen der Obduktion starb der Student "infolge von scharfer Gewaltanwendung". Anfang des Jahres erhielt die Mordkommission den Hinweis auf ein mögliches, länger zurückliegendes Tötungsdelikt in Haar. Vor etwa drei Wochen wurde dort der Sack mit dem Skelett gefunden. Durch einen Abgleich des Zahnschemas konnten Rechtsmediziner zweifelsfrei bestätigen, dass es sich um den seit Jahren vermissten Ex-Lebensgefährten der Frau handelt.

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12.02.2016, 08:30 Uhr
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