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Kommentar zur Neuaufstellung im Innenministerium

Strobls Neustart

Die neue Führungsmannschaft von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl kann sich sehen lassen. Mit Julian Würtenberger hat er einen weithin anerkannten Verwaltungsprofi zu seinem beamteten Staatssekretär und damit wichtigsten Mitarbeiter befördert. Und mit der Berufung des altgedienten Abgeordneten und beliebten Landtags-Vizepräsidenten Wilfried Klenk zum politischen Staatssekretär zudem die Interessen der mächtigen CDU-Fraktion bedient.

11.04.2018

Von ROLAND MUSCHEL

Dass nun ein Duo den vormaligen Super-Staatssekretär Martin Jäger ersetzen soll, zeigt zunächst einmal, welche Lücke dessen abrupter Wechsel nach Berlin gerissen hat. Für die Außenwirkung ist die Verdopplung der Staatssekretärs-Posten im Innenressort misslich, auch wenn Strobl keine neue Stelle geschaffen hat, sondern eine bislang ungenutzte spät besetzt.

Langfristig entscheidender ist, dass mit der personellen auch eine inhaltliche Neuaufstellung verbunden ist: Der bewusste Verzicht auf die Berufung eines Sicherheitsexperten zum Staatssekretär ist ein Zeichen dafür, dass Strobl sich nun selbst mehr um die Details des Kerngeschäfts seines Ressorts kümmern will. Das birgt, wie die vergangenen Wochen gezeigt haben, Risiken. Es kann aber auch die Chance für einen Neustart sein. Wohin das Pendel ausschlägt, liegt nun allein beim Innenminister.

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Erstellt:
11. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
11. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. April 2018, 06:00 Uhr

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