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Stuttgart

Strobl: Keine Entwarnung bei islamistischem Terror

Die Gefahr islamistischer Terroranschläge in Baden-Württemberg bleibt nach Ansicht von Innenminister Thomas Strobl (CDU) hoch.

24.05.2018

Von dpa/lsw

Stuttgart. Ein «erhebliches Sicherheitsrisiko» seien die Rückkehrer aus den von der Terrormiliz IS kontrollierten Gebieten in Syrien oder im Irak, sagte Strobl bei der Vorlage des Verfassungsschutzberichts am Donnerstag in Stuttgart.

Zwar gehe die Zahl derer, die aus Deutschland zum IS in die Krisenregion reisen, um dort zu kämpfen, zurück; die Gefahr durch ihre Rückkehr sei jedoch nicht gebannt. Rund 50 Dschihadisten aus Baden-Württemberg sind nach Angaben der Sicherheitsbehörden Richtung Krisengebiet ausgereist, ein Dutzend dürfte bei Kampfhandlungen oder Selbstmordattentaten umgekommen sein.

In Baden-Württemberg werden den Zahlen zufolge rund 3600 Islamisten vom Verfassungsschutz beobachtet (2016: 3530). Darunter sind etwa 750 Salafisten (2016: 620), die sich in 20 Objekten und Vereinigungen betätigen und einer rückwärtsgewandten Strömung des Islam anhängen. Auch längerfristig steigen die Zahlen: 2015 beobachteten die Verfassungsschützer 3360 Islamisten, darunter 600 Salafisten.

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Erstellt:
24. Mai 2018, 14:51 Uhr
Aktualisiert:
24. Mai 2018, 12:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Mai 2018, 12:10 Uhr

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