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Heidelberg/Nürnberg

Amt: Heidelberg bekommt doch kein Ankerzentrum

Das Heidelberger Ankunftszentrum für Flüchtlinge soll doch nicht in ein Ankerzentrum umgewandelt werden.

09.07.2018

Von dpa/lsw

Thomas Strobl, Vize-Parteivorsitzender der CDU im Bund und Innenminister in Baden Württemberg. Foto: Michael Kappeler dpa/lsw

Heidelberg/Nürnberg. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sieht das nach Auskunft von Montagnachmittag nicht vor. Zuvor war berichtet worden, in einem internen Dokument des Bundesamtes sei Heidelberg als einer von zwölf Standorten für die geplanten Ankerzentren genannt. Dabei steht die Abkürzung für Ankunft, Entscheidung, Rückführung. Die Stadt Heidelberg begrüßte die Nachricht. Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) betonte: «Wir lehnen das Konzept eines Ankerzentrums klipp und klar ab.» Die Landesregierung habe ihm auch gesagt, dass sie ein solches nicht mittragen werden. Der nächste Schritt für Heidelberg sei ein Zeitplan für die Verlagerung des derzeitigen Ankunftszentrums.

Dieses durchlaufen in der Regel alle Asylbewerber, die nach Baden-Württemberg kommen, bevor sie auf die vier Landeserstaufnahmestellen verteilt werden. Seit 2015 werden Flüchtlinge dort registriert und können vor Ort auch einen Asylantrag stellen. Anders als bei den geplanten Ankerzentren werden nach Angaben des zuständigen Regierungspräsidiums Karlsruhe die Flüchtlinge auch bei negativem Bescheid nicht direkt von dort abgeschoben, sondern auf die Erstaufnahmestellen verteilt. Die 2000 Plätze in Heidelberg sind derzeit mit 1493 Menschen belegt.

Thomas Strobl, Vize-Parteivorsitzender der CDU im Bund und Innenminister in Baden Württemberg. Foto: Michael Kappeler dpa/lsw

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Erstellt:
9. Juli 2018, 15:29 Uhr
Aktualisiert:
9. Juli 2018, 17:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2018, 17:00 Uhr

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