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Emissionen

Streit um Staub am Nordbahnhof

Ingenieur hält die Belastung durch Stuttgart 21 im Kernerviertel für „vertretbar“.

22.03.2017
  • RAIMUND WEIBLE

Stuttgart. Achim Lohmeyer vom gleichnamigen Ingenieurbüro überwacht als Immissionsschutzbeauftragter der Projektgesellschaft Stuttgart – Ulm (PSU) die Staubbelastung durch die S-21-Baustellen in Stuttgart. Er unterscheidet dabei zwischen Grobstaub und dem für die Lunge gefährlicheren Feinstaub PM 10. In seinem jetzt vorgelegten Bericht hat er die Verhältnisse im Kernerviertel, wo Tunnel für die Filderauffahrt und für die Zuführung Obertürkheim entstehen, als „vertretbar“ bezeichnet.

Die Werte beim Grobstaub liegen laut Lohmeyer an den Messstellen am Urbansplatz und an der Ecke Urban/Sängerstraße deutlich unterhalb des Grenzwerts von 350 Milligramm pro Quadratmeter und Tag. Mit den Messungen begonnen hat das Ingenieurbüro im Mai 2014. Die Werte überstiegen nur in wenigen Ausnahmen die 100-Milligramm-Marke. Schlechtere Verhältnisse registrierte Lohmeyer am Nordbahnhof. Dort kommen Werte oberhalb von 200 Milligramm pro Quadratmeter und Tag häufiger vor. Der Höchstwert wurde im Frühjahr 2015 mit 550 Milligramm erreicht.

Mit den Messungen des Feinstaubs startete Lohmeyer am 19. November 2016. Bis zum 18. März 2017 stellte er fest, dass am Urbansplatz an 16 Tagen das Limit von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten wurde. Am vielbefahrenen Arnulf-Klett-Platz wurde der Grenzwert sogar 29 Mal gerissen. Zum Vergleich: Am Messpunkt Neckartor, wo in Stuttgart gewöhnlich die höchsten Feinstaub-Werte auftreten, wurde allein in diesem Jahr der Grenzwert 35 Mal überschritten, zuletzt am Donnerstag.

Um die Staubbelastung durch die S-21-Baustellen zu minimieren, wenden die Bauunternehmen verschiedene Methoden an. Beim Bohren von Sprenglöchern wird der Staub abgesaugt. web

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22.03.2017, 06:00 Uhr
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