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Gerüst kommt weg

Stiftskirche oben ohne

Tübingen. Die Stiftskirche entblättert sich – ganz allmählich zumindest: Gestern befreiten die Bauarbeiter den obersten Teil von der Turmspitze bis zur Turmstube von der das Baugerüst umgebenden Plane. Sie schützte die Arbeiter vor Wind und Wetter.

01.06.2010

Heute früh um kurz vor acht Uhr soll der Wetterhahn endlich wieder auf seinen angestammten Platz auf der eisernen Kugel in 61 Metern Höhe zurückkehren.Vergangene Woche durfte er zunächst nur Probe sitzen.

Die Architektin Sonja Behrens deponiert die Dokumentenrolle in der Kugel unterhalb des Wetterhahns.

Der Weinheimer Restaurator Erich Seifert hat den Gockel nachvergoldet. Wenn das Wetter es zulässt, wird heute damit begonnen, das Gerüst im oberen Teil abzubauen. Turmspitze und -uhr sind dann wieder zu sehen.

Dieter Schweizer vom Kirchengemeinderat (rechts) und Restaurator Erich Seifert passen den Wetterhahn ein.

Bläst der Wind zu stark, muss mit dem Abbau noch gewartet werden. Die Sanierung der Stiftskirche dauert voraussichtlich bis zum Herbst. Das Land Baden-Württemberg, die Evangelische Kirche und die Stadt Tübingen teilen sich die Kosten. Letzere ist für den oberen Teil des Turmes ab den Glocken zuständig.

Der Deckel der Kupferröhre.

Das hat historische Gründe, erklärt Sabine Schmincke von der Stadtverwaltung: Bis in die 1920er Jahre residierte der städtische Turmwächter im Stiftskirchenturm.

Dieter Schweizer vom Kirchengemeinderat legt eine Münze der neuesten Prägung in die Kupferröhre. Links Restaurator Erich Seifert, in der Mitte die Architektin Sonja Behrens.

Seine Aufgabe war es, mit Hilfe der Glocken vor Bränden zu warnen. Auch nahende Feinde und Unwetter sollte er anzeigen. kat / Bild: Sommer

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Erstellt:
1. Juni 2010, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
1. Juni 2010, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. Juni 2010, 12:00 Uhr

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