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REUTLINGEN / TÜBINGEN

Steuerfahndung ermittelt in der Region in zwei Fällen

Auch das Reutlinger Finanzamt ermittelt gegen Steuerhinterzieher, die ihr Geld in Liechtenstein vor dem Fiskus in Sicherheit gebracht haben.

28.02.2008

(bus). Die Liechtensteiner Steueraffäre hat die Region Neckar-Alb erreicht. Schon in der vergangenen Woche ließ sich der Reutlinger Finanzamtschef Herbert Seeber mit der vagen Aussage zitieren, dass bei bundesweit 1000 Fällen wohl auch auf die Reutlinger Steuerfahndung Arbeit zukomme.

Nur wenig mehr offenbart man sich nach der allgemeinen Mitteilung der Bochumer Staatsanwaltschaft von vorgestern. Das Finanzamt hüllt sich weiter in Schweigen und weiß offenbar selbst noch nicht in allen Einzelheiten Bescheid. Ihm untersteht zwar eine 40-köpfige Steuerfahndung. Laut dem stellvertretenden Amtsleiter Frank Widmaier, sind die Beamten aktuell aber nur in zwei Ermittlungsfälle einbezogen. Wie der Südwestrundfunk mitteilte, wurde das Reutlinger Finanzamt von Bochum um Amtshilfe gebeten, weil schon vorher Verdachtsmomente vorlagen.

Keine Angaben machte Widmaier darüber, um wie viele Steuersünder es sich genau handelt und in welchem Umfang Geld nach Liechtenstein gebracht wurde. Dies sei ihm nicht bekannt. In der Zuständigkeit der Steuerfahndung für die Bereiche Tübingen, Balingen, Reutlingen, Bad Urach, Nürtingen und Böblingen rechnet er mit einer Größenordnung von 20 bis 40 Fällen. Im Übrigen liegen auch schon Selbstanzeigen vor. bus

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28.02.2008, 12:00 Uhr
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