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Stephanie Hofmeister bietet im „Moiakäfer“ schwäbische Küche mit rheinländischer Note
Setzt auf Tradition: Stephanie Hofmeister. Foto: Ferdinando Iannone
Omas Dippekoochen überzeugt Fellbacher

Stephanie Hofmeister bietet im „Moiakäfer“ schwäbische Küche mit rheinländischer Note

Die Liebe hat die Rheinländerin Stephanie Hofmeister nach Fellbach geführt. Im „Moiakäfer“ sollen die Leute gut essen – und sich näherkommen.

18.08.2016
  • RAINER LANG

Fellbach. Anfangs stutzten die Stammgäste. Plötzlich tauchten auf der Karte der Weinstube „Moiakäfer“, Hochdeutsch Maikäfer, in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) Gerichte auf, mit denen die Schwaben nichts anfangen konnten. „Die Besucher haben sich schwer getan“, räumt Wirtin Stephanie Hofmeister ein. „Das ist aber längst vorbei“, fügt die gebürtige Rheinländerin lachend hinzu. Inzwischen ist „Oma Tinchen's hausgemachter Dippekoochen mit Apfelkompott“ eine gefragte Spezialität des Hauses. Mitgebracht hat Hofmeister das Rezept für den Kartoffelkuchen aus ihrer Heimat. Genauso wie den Wein vom elterlichen Weingut Goswin Lambrich in Dellhofen.

Dass die „schwäbische Küche mit rheinischem Akzent“ mit zwei Löwen bei der „Schmeck den Süden“-Kampagne des Landes ausgezeichnet worden ist, freut die 40-Jährige besonders. Eigentlich hatte die gelernte Hotelfachfrau nach dem Studium der Getränketechnologie dem Gastgewerbe den Rücken gekehrt und war im Weinhandel tätig. Die Liebe führte sie jedoch zurück. Hofmeister hatte ihren Mann Marcus beim Studium im Rheinland kennengelernt. Als sie mit ihm 2006 nach Fellbach zog, begann der diplomierte Weinbauer und Önologe gerade, im elterlichen Betrieb seine „Schnapsidee“ umzusetzen und Whisky zu brennen. Daraus ist eine Destillerie mit Schaubrennerei geworden, deren Produkte auch im benachbarten „Moiakäfer“ zu verkosten sind. Das Lokal war lange verpachtet. Als der Vertrag 2013 auslief, führte Stephanie Hofmeister die Familientradition fort. Ihre Schwiegermutter Barbara Rieger hatte 1996 den „Moiakäfer“ gegründet. Damals war das alte Weingärtnerhaus umgebaut worden, was heute den Charme der Weinstube ausmacht. In historischem Gemäuer und verwinkelten Räumen finden 90 Personen Platz, aufgeteilt auf Gastraum, Stüble und urigen Gewölbekeller. Im Hof unterm großen Birnbaum gibt es 34 weitere Plätze. Im „Moiakäfer“ muss man schon mal enger zusammenrücken. Das freut die Gastgeberin. Sie hat sich das Motto ihrer Schwiegermutter zu Eigen gemacht: Der „Moiakäfer“ steht für gutes Essen, Viertelesschlotzen und Kennenlernen.

Zu Hofmeisters Spezialitäten zählen der Zwiebelrostbraten (je nach Beilage 17,20 oder 20,20 Euro), das Wengertersteak (12,30 Euro) sowie der mit Rahm-Alb-Leisa und Körschtaler Lachsforelle verfeinerte Klassiker „Linsen mit Spätzle“ (16,30 Euro). Das Rezept für die Rieslingkäsesuppe stammt von ihrer Mutter, der Fellbacher Brotkuchen hingegen ist eine Kreation der Schwiegermutter.

2016 steht im Zeichen von 20 Jahren Weinstube „Moiakäfer“ und zehn Jahren „Schwäbischer Whisky“ aus Fellbach. Am Jubiläumswochenende (18./19. November) werden sowohl Speisen aus der Gründerzeit als auch ein Festmenü angeboten. Ebenfalls im November bereitet die Inhaberin ihr im Brennkessel gegartes Tresterfleisch zu.

www.weinstube-moiakaefer.de

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18.08.2016, 06:00 Uhr
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