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Amerikanisches Wetter

„Stella“ lähmt die Ostküste

Der Sturm bringt das Leben in New York, Washington und anderen US-Städten durcheinander. Flüge fallen aus, Schulen und Uno-Hauptquartier bleiben geschlossen.

15.03.2017
  • AFP

Wintereinbruch mitten im März: Der Sturm „Stella“ hat am Dienstag eisigen Wind und starken Schneefall in den Nordosten der USA gebracht. Der Sturm, der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Verschiebung ihres Besuchs bei US-Präsident Donald Trump zwang, sorgte in der Region zwischen Maine und West Virginia für Stillstand. Schulen blieben geschlossen, tausende Flüge wurden gestrichen, und sogar die Vereinten Nationen in New York schlossen ihre Pforten. Die Händler der Wall Street wollten von zu Hause aus arbeiten.

Der nationale Wetterdienst (NWS) hatte am Montag eine Blizzard-Warnung für weite Bereiche der Ostküste herausgegeben. Nach Tagesanbruch am Dienstag gab es jedoch Entwarnung: Der NWS zog seine Schneesturmwarnung für New York zurück. Es war mit weit größeren Schneemengen gerechnet worden: New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hatte für die 8,4-Millionen-Einwohner-Metropole den Notstand ausgerufen und gesagt, es könnten bis zu 60 Zentimeter Schnee fallen. „Stella“ wirbelte aber den Verkehr ordentlich durcheinander: Von Montag bis Mittwoch wurden insgesamt mehr als 7800 Flüge gestrichen. Betroffen waren vor allem die Flughäfen von New York, Boston, Baltimore, Washington und Philadelphia, wie der Flugbeobachtungsdienst FlightAware mitteilte. Wegen des Sturms war am Montagabend kurz vor Merkels Abflug nach Washington das erste Treffen der Kanzlerin mit Trump verschoben worden.

Uno-Hauptquartier geschlossen

Das öffentliche Leben stand am Dienstag weitgehend still. Die Schulen in New York sowie in Teilen der Bundesstaaten Connecticut, Massachusetts, Rhode Island und Virgina blieben geschlossen. Die Uno gab bekannt, ihr Hauptquartier in New York am Dienstag geschlossen zu lassen. Die Händler der Wall Street wollten von zu Hause aus arbeiten.

Dem Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, zufolge waren 5000 Schneepflüge und 2000 Nationalgardisten im Einsatz. Die New Yorker Flughäfen John F. Kennedy und La Guardia blieben geschlossen. „Es gibt keinen wirklichen Grund, auf der Straße zu sein“, sagte Cuomo. afp

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15.03.2017, 06:00 Uhr
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