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Stuttgart

Steigendes Interesse an Terminservicestelle der Kassenärzte

Nach schleppendem Anlauf stößt die Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf steigendes Interesse: Eine Woche nach dem Start liegt die Zahl der täglichen Anrufe bei der Servicestelle bei 120.

04.02.2016

Von dpa/lsw

Stuttgart. Davon können etwa 25 bis 30 Prozent an Fachärzte vermittelt werden, teilte die KVBW am Donnerstag mit. Ziel der vom Bundesgesetzgeber vorgeschriebenen, von den Kassenärztlichen Vereinigungen aber nur widerwillig eingerichteten Stellen ist es, die Wartezeiten auf unter vier Wochen zu verkürzen.

Die Patienten, denen keine Termine vermittelt wurden, hatten der KVBW zufolge nicht die erforderliche dringliche Überweisung oder hatten lediglich Fragen zum Ablauf der Terminvermittlung. Teilweise war ihnen auch der Weg zur angebotenen Praxis zu weit oder die angebotenen Termine passten nicht.

Am häufigsten werden Termine bei Augenärzten, Gynäkologen, Neurologen, Hautärzten und fachärztlichen Internisten vermittelt. Psychotherapeuten und Kinderärzte fallen nicht unter die Regelung.

Zu Anfang waren rund 10 000 freie Behandlungstermine bei der KV eingestellt. Etwa 8000 Fachärzte sind Mitglied in der KVBW. Die Kosten der Terminservicestelle für 2016 beziffert die KVBW auf 500 000 Euro. Kann die Servicestelle innerhalb der Vier-Wochen-Frist keinen Behandlungstermin anbieten, hat sie dem Versicherten innerhalb einer weiteren Woche einen Behandlungstermin in einem Krankenhaus zu organisieren.

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Erstellt:
4. Februar 2016, 17:55 Uhr
Aktualisiert:
4. Februar 2016, 17:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Februar 2016, 17:30 Uhr

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