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Sanierung der Germanenstaffel wird teuer

Steigende Kosten, Verkehrsstörung in der Mühlstraße

Die Sanierung der Germanenstaffel in Tübingen wird neu ausgeschrieben. Grund: Die Kosten in den Angeboten waren angestiegen wie die Treppe. Auch wird die Baustelle im kommenden Jahr den Verkehr lange behindern.

07.10.2015
  • sg

Tübingen. Eigentlich sollte alles ja schon viel weiter sein und weniger kosten: Im Sommer 2014 hatte der Gemeinderat die Sanierung der baufälligen Germanenstaffel am Österberg beschlossen. Im Frühjahr 2015 waren dann die Bauleistungen ausgeschrieben worden. Schon da lagen die Kosten mit 915.000 Euro um 165.000 Euro über der vom Gemeinderat beschlossenen Summe (750.000 Euro). Dafür gab es nachvollziehbare Gründe: Der Treppenlauf wurde gestreckt, die Beleuchtung musste teurer als geplant erschlossen werden. Doch die böse Überraschung kam nach Eingang der Angebote. Das günstigste von fünf lag bei 1,15 Millionen Euro, 400.000 Euro über der Ausgangssumme.

Die Stadtverwaltung prüfte daraufhin Einsparmöglichkeiten. Die seien unter anderem durch eine andere und längere Ausführung der Arbeiten möglich, heißt es in der Vorlage, die der Gemeinderat jetzt bei nur zwei Enthaltungen ohne Debatte beschlossen hat. Für die Bürger heißt dies konkret: Die Baustelle an der Steinmauer wird ein halbes Jahr dauern (von Februar bis August 2016), und sie wird breiter sein als ursprünglich geplant. Damit wird sie den Verkehr in der Mühlstraße spürbar beeinträchtigen. In der Vorlage ist vom Radverkehr auf der Fahrbahn und vom Fußgängerweg auf der Schulbergseite die Rede, mit entsprechenden Beeinträchtigungen der Busse.

Sollte auf die Sanierung angesichts der Kostensteigerung nicht ganz verzichtet werden? Die Verwaltung hat diese Alternative durchgerechnet. Ergebnis: Das würde noch teurer. Denn die Stadt kann nicht nichts tun. Aus Sicherheitsgründen müssten Treppenturm und -brücke abgebrochen werden. Auch das würde nach Berechnungen der Stadt über eine Million Euro kosten. Allerdings gäbe es dafür keine Zuschüsse von Land und Bund. Bei der Sanierung erwartet die Stadt rund 600.000 Euro Fördermittel. Ohne diese wären die Arbeiten für Tübingen noch teurer.

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07.10.2015, 12:00 Uhr
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