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Künstliche Intelligenz

Startschuss für die Aufholjagd

Deutschland will an die Weltspitze. Eine neue Förder-Strategie soll den Weg dahin ebnen.

19.07.2018
  • IGOR STEINLE

Berlin. Die Bundesregierung will die Förderung Künstlicher Intelligenz (KI) vorantreiben. Ein Eckpunktepapier sieht vor, dass in Zukunft der Wissensaustausch zwischen Forschung und Industrie gestärkt werden soll. Dadurch soll Deutschland bei der Zukunftstechnologie an die Weltspitze geführt werden.

„Künstliche Intelligenz ist die „Basis-Innovation, die unsere Wirtschaft und unser Leben verändern und verbessern wird“, beurteilte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Möglichkeiten. Während Deutschlands Grundlagenforschung in diesem Bereich als relativ gut gilt, entstehen aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen jedoch nur selten Anwendungen für die Wirtschaft. „Forscher, die eine Idee haben, wissen oft gar nicht an wen sie sich wenden sollen“, beschreibt Stefan Heumann von der Stiftung Neue Verantwortung (SNV) das Problem. Nach dem Willen der Regierung soll sich dies ändern.

KI-Spitzenforscher sind jedoch rar und umworben, im Ausland verdienen sie ein Vielfaches der deutschen Forschungsgehälter. Heumann plädiert deswegen dafür, „mehr Geld in die Hand zu nehmen“. Mit Zahlen, wieviel Geld man tatsächlich für die KI-Förderungen ausgeben möchte, hält der Bund sich allerdings zurück. Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) kündigte jedoch die Schaffung mehrerer KI-Professuren an. Die endgültige Strategie soll im Dezember präsentiert werden. Igor Steinle

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19.07.2018, 06:00 Uhr
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