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Epidemie

Städte und Kommunen fordern Exitplan

Die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wächst.

27.03.2020

Von AFP/DPA

Berlin. Angesichts der einschneidenden Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland wird der Ruf nach einer Exit-Strategie lauter. Die wirtschaftlichen Folgen der Einschränkungen sind Anlass für große Sorge. Die Bundesregierung rechnet mit 2,1 Millionen Kurzarbeitern. Das Interesse an Staatshilfen ist groß. Allein im Einzelhandel wollen einer Umfrage des Handelsverbands HDE zufolge mehr als 90 Prozent von 600 befragten Unternehmen darauf zurückgreifen.

Eine geordnete Exit-Strategie wäre „ein klares Signal, um den Sorgen der Menschen zu begegnen“, sagte Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, der „Rheinischen Post“. Auch der Städte- und Gemeindebund appellierte an Bund und Länder, Strategien für eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen zu entwickeln. „Langfristig können wir nicht das gesamte Land lahmlegen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Eine zentrale Frage sei, ob Schulbetrieb und Kinderbetreuung nach den Osterferien wieder aufgenommen würden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnte, die Einschränkungen müssten jetzt eingehalten werden. Ob sich diese Konsequenz auszahle, „werden wir in der Statistik sehen“, das brauche aber einige Tage. Mit Blick auf die Infektionen sieht er keinen Anlass zur Entwarnung. „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm.“ afp/dpa

Themen des Tages Seiten 2 und 3

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Erstellt:
27. März 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
27. März 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. März 2020, 06:00 Uhr

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