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Anreize für Wohnungsbau

Städte fordern mehr öffentliche Mittel - Schmid setzt auf Investoren

Vor dem Treffen zu sozialem Wohnungsbau im Land stellt der Städtetag erste Forderungen. So sollen mehr öffentliche Mittel bereitgestellt werden.

13.10.2015
  • ABÖ

Stuttgart Morgen lädt Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD) zum Wohnungsbaugipfel nach Stuttgart ein. Gestern schon hat der Städtetag Forderungen für das Treffen formuliert. Zusammen mit Vertretern der Architektenkammer und des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienunternehmen forderte Städtetagspräsidentin Barbara Bosch (parteilos) mehr staatliche Förderung: Derzeit reiche das Geld lediglich für 700 Wohnungen im Jahr. Notwendig seien aber rund 30 000 bis Ende des Jahrzehnts.

Der Städtetag verlangt, 2016 die Förderung auf 100 Millionen Euro zu erhöhen. Dabei seien Flüchtlinge nur eine Zielgruppe neben Menschen mit geringem Einkommen und Personen, die schwer in andere Mietwohnungen vermittelbar sind. An Belegungsvorschriften und Höchstmieten solle nichts geändert werden. Wohl aber sei ein Zuschlag dort notwendig, wo künftig die Mietpreisbremse gelten soll.

Selbst eine spürbare Aufstockung der staatlichen Förderung reiche aber nicht aus, um den Wohnungsbau ausreichend zu stimulieren. Deshalb brauche es Anreize für private Investoren, die rund 70 Prozent des Wohnraums in Deutschland schaffen. Dazu zählen etwa kürzere Abschreibungsfristen, niedrigere Baustandards und die Ausweisung neuer Baugebiete.

Schmid will mit Steueranreizen den sozialen Wohnungsbau ankurbeln. "Wir müssen auch zusätzliche private Mittel mobilisieren", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Möglich seien Änderungen im Steuerrecht. Abschreibungsmöglichkeiten könnten der Bau sozialer Mietwohnungen für Investoren attraktiver machen. "Ich kann mir vorstellen, dass man die Abschreibungsmöglichkeiten auch zeitlich und regional begrenzt", sagte Schmid. Im Land müssten in den nächsten Jahren 40 000 bis 45 000 neue Wohnungen jährlich gebaut werden, um den Bedarf zu decken.

Städte fordern mehr öffentliche Mittel - Schmid setzt auf Investoren
Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft: Solche günstigen Mietwohnungen - für Flüchtlinge, aber auch für Menschen mit niedrigem Einkommen oder Studenten - sind rar im Land. Foto: dpa

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13.10.2015, 12:00 Uhr
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