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Mehr Geld für den Radverkehr in der Unistadt

Stadtrat Vogt: Amsterdam gibt 25 Euro pro Einwohner für Rad-Infrastruktur aus, Tübingen nur sechs.

Die Stadtverwaltung will die Ausgaben für die Rad-Infrastruktur erhöhen und dazu Geld vom Bund abrufen.

17.04.2017

Von slo

In Tübingen wurden im vergangenen Jahr 6 Euro pro Einwohner für den Radverkehr ausgegeben. Das ist im Vergleich zu anderen Städten wenig, wie der fraktionslose Stadtrat Markus Vogt (Die Partei) recherchiert hat. Im Gemeinderat trug er neulich das Ergebnis seiner Recherche vor. Danach gibt Amsterdam 25 Euro pro Einwohner für den Radverkehr aus, das niederländische Groningen, das sich Fahrradhauptstadt nennt, 26 Euro, Kopenhagen 21 Euro, London 11,50 Euro, Berlin 3,80 Euro und Stuttgart 5 Euro. Vogt schlug vor, die Ausgaben in Tübingen für den Radverkehr auf etwa 20 Euro pro Einwohner zu erhöhen.

„Wir müssen noch einen langen Weg zurücklegen“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer dazu. 2006 habe die Stadt 70 Cent pro Einwohner für den Radverkehr ausgegeben, 2016 waren es 6 Euro pro Einwohner. „Die Ausgaben sind aber bei Weitem noch nicht so gestiegen, wie es wünschenswert wäre“, so Palmer. Er halte eine Erhöhung durchaus für sinnvoll. Derzeit gebe es in der Stadtverwaltung ein Projekt, in dem „bedeutende, wichtige Rad-Infrastruktur“ geplant werde. Zudem habe der Bund ein Programm aufgelegt, aus dem Tübingen Geld für den Radverkehr beantragen wolle. „Wir wollen in drei Jahren etwa 8 Millionen Euro für den Radverkehr ausgeben“, so Palmer. Nebenbei kritisierte er, dass in Tübingen „alles bis zum letzten Pinselstrich“ ausdiskutiert werde. „Das fördert das Tempo nicht.“

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Erstellt:
17. April 2017, 16:20 Uhr
Aktualisiert:
17. April 2017, 16:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. April 2017, 16:20 Uhr

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