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Gewerbe · Rottenburg

Stadt will das Queck-Areal nicht anfassen

Im Gespräch mit Wirtschaftsförderer Andreas Lanio brachten Kiebinger Räte das Queck-Gelände für ein Gewerbegebiet ein.

22.03.2019

Von gef

Archivbild: Erich Sommer

In der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend erkundigte sich die SPD-Fraktionsvorsitzende Margarete Nohr nach der Kiebinger Haltung zum Queck-Areal. Sie habe aus dem TAGBLATT-Artikel den Eindruck gewonnen, die Kiebinger dächten bei diesen Strandortüberlegungen nur an ein Gewerbegebiet fürs eigene Dorf, nicht an ein kernstadtnahes Gewerbegebiet, wie es ursprünglich im Galgenfeld/Herdweg vorgesehen war.

Der Kiebinger Ortschafts- und Stadtrat Volkmar Raidt sagte, der Ortschaftsrat habe das Queck-Gelände „nicht nur für Kiebingen angedacht“, sondern „grundsätzlich auch für die Kernstadt“. Das sei in der Zeitung „falsch wiedergegeben“ worden. Worauf Nohr ihm empfahl, dann müsse er auch öffentlich widersprechen, „sonst erscheint das für die Kiebinger nicht günstig“. Wir bleiben bei unserer Darstellung.

Ob nur für die Ortschaft oder auch für die Kernstadt – Baubürgermeister Thomas Weigel hält derzeit nichts vom Queck-Areal: „Wir sollten an das Gelände nicht rangehen“, sagte er. Die Kreisverwaltung sei gerade mit dem Eigentümer in Verhandlung. Wie berichtet, ist dort zwischen Kiebingen und Bühl noch viel Material zu beseitigen. Ob womöglich kostenträchtig zu entsorgende Altlasten vorhanden sind, ist noch nicht geklärt.

Zu dem früheren Betonröhrenwerk, in das sich einige Unternehmen eingemietet haben, sagte Weigel: „Auch das Gebäude ist ein Riesen-Abfallhaufen.“ Sein Fazit zum Queck-Gelände: „Man müsste richtig viel Geld in die Hand nehmen, um das zu sanieren.“

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Erstellt:
22. März 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
22. März 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. März 2019, 01:00 Uhr

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