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Tübingen

Stadt sucht einen Poeten

(tol). In Tübingen soll es in diesem Jahr einen Stadtschreiber oder eine Stadtschreiberin geben, teilt das Tübinger Rathaus mit. Das Wohn- und Arbeitsstipendium wird von der Universitätsstadt in Zusammenarbeit mit dem Schriftstellerverband VS Baden-Württemberg vergeben.

05.03.2008

Auf den Stadtpoeten wartet ein ungewöhnliches Quartier: Eine kleine Zweizimmerwohnung im ersten Stock des ehemaligen Aufsehergebäudes am historischen Stadtfriedhof. Das wird derzeit hergerichtet. Das Häuschen an der Gmelinstraße gewährt den Blick auf den historischen Stadtfriedhof und auf die Kliniken. Die Grabstätten von Hölderlin, Uhland und weiterer bekannter Tübinger sind nur wenige Schritte entfernt.

Das Stipendium ist mit 1.000 Euro pro Monat dotiert. Die erstmalige Vergabe ist für den Zeitraum September/Oktober vorgesehen. Auch für die zweite Schreibperiode werden schon jetzt Bewerbungen entgegengenommen. Sie läuft über drei Monate und umfasst den Zeitraum April bis Juni 2009.

Der Autor oder die Autorin wird am Anfang seines Aufenthalts mit einer Lesung vorgestellt. Nach Abschluss des Stipendiums soll ein kleiner Text in den „Tübinger Blättern“ abgedruckt werden. Der Poet soll sich am literarischen Leben der Stadt beteiligen, eine weitgehende Residenzpflicht in Tübingen ist vorgesehen.

Bewerben kann sich jede(r) deutschsprachige Schriftsteller/Schriftstellerin. Die Unterlagen müssen in fünffacher Ausführung eine Biografie, eine Bibliografie sowie eine kurze Werkprobe (maximal 15 Seiten, 30 Zeilen á 60 Anschläge) umfassen. Nach Möglichkeit sollten zwei Persönlichkeiten aus dem literarischen Leben benannt werden, die für Werk und Person einstehen.

Die Bewerbung sollte bis zum 15. April 2008 eingereicht werden. Das Kulturamt schickt nur solche Unterlagen zurück, denen ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beiliegt. Aus der Bewerbung sollte hervorgehen, auf welchen der beiden Zeiträume sie sich bezieht. Eine Jury des VS Baden-Württemberg wird die Stipendiaten in Zusammenarbeit mit der Stadt Tübingen auswählen und im Juni 2008 benachrichtigen. Schriftliche Bewerbungen bis 15. April 2008 an: Universitätsstadt Tübingen, Kulturamt, Nonnengasse 19, 72070 Tübingen.

Info

Die Stelle eines Stadtschreibers beziehungsweise einer Stadtschreiberin hat es so noch nicht gegeben. Laut Mitteilung der Stadt Tübingen gab es jeweils 1987 und 1988 zwei Stipendiaten der Bosch-Stiftung (französische Literaten), die in einer städtischen Wohnung untergebracht waren. Die Stadt stellte die Wohnung, die Bosch-Stiftung ermöglichte den Lebensunterhalt und alles übrige. Einer der Stipendiaten, es war Charles Juliet, hat später ein Hölderlinstück geschrieben, das im Zimmertheater aufgeführt wurde. Einen offiziellen Stadtschreiber (mit einem städtischen Stipendium, einer Ausschreibung und den entsprechenden Anforderungen) hat es aber noch nicht gegeben

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05.03.2008, 12:00 Uhr
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