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Umwelt

Stadt steht vor dem letzten Alarm

Die Grenzwerte bei Feinstaub werden seit zwei Jahren erreicht. OB Fritz Kuhn spricht von großem Erfolg.

20.01.2020

Von DGR

Stuttgart. Von Dienstag 0 Uhr an gilt für Autos wieder Feinstaubalarm. Autofahrer sollen auf Bus und Bahn umsteigen oder Fahrgemeinschaften bilden. Komfortkamine dürfen schon ab diesem Montag 18 Uhr nicht mehr angefeuert werden. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die nächsten Tage mit austauscharmer Luft, deshalb hat Stuttgart den Alarm ausgelöst.

Es könnte sich um einen der letzten Feinstaubalarme in der Landeshauptstadt handeln. Nach Mitteilung der Stadt wird das Instrument zur Verbesserung der Luftqualität nach dem 15. April, dem Ende der aktuellen Feinstaubsaison, abgeschafft. Denn in den vergangenen beiden Jahren wurde in Stuttgart der gesetzliche Grenzwert für Feinstaub eingehalten. Die Landesanstalt für Umwelt hat 2019 am Neckartor 27 Überschreitungstage gemessen, 2018 waren es 20 Tage. Zulässig sind 35 solcher Tage. Dieser Wert werde an keiner Messstelle gerissen, teilt die Stadt mit.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) bewertet das Einhalten der Grenzwerte als „großen Erfolg“. Der bundesweit einmalige Feinstaubalarm war im Januar 2016 eingeführt worden. Das sei richtig gewesen, betont Kuhn, denn „wir haben das Thema Luftverschmutzung in Stuttgart nicht mehr unter den Teppich gekehrt, sondern sind angetreten, die Luftqualität zu verbessern“. Das sei gelungen. Kritiker sagen indes, die Feinstaubalarme hätten dem Image der Stadt geschadet.

Die Feinstaubwerte sind nicht Ursache für die Dieselfahrverbote in Stuttgart. Die Fahrverbote gibt es, weil weiterhin der erlaubte Grenzwert für Stickstoffdioxid überschritten wird. dgr/eb

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Erstellt:
20. Januar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Januar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2020, 06:00 Uhr

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