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Stadt soll Carsharing anbieten
Car2Go zieht sich aus Randlagen zurück. Foto: Ferdinando Iannone
Mobilität

Stadt soll Carsharing anbieten

Nach Rückzug von Car2Go aus Randlagen denken Teile des Gemeinderats über Alternativen nach.

29.11.2017
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. Der Rückzug von Car2Go aus Stuttgarter Randgebieten sorgt bei abgehängten Kunden für Empörung und im Gemeinderat für Diskussionen. Aus Teilen des Gremiums dringt gar der Ruf, dass die Stadt selbst ein Carsharing-Angebot auf die Beine stellen soll, um Lücken zu schließen. Die Fraktionen von CDU, SPD und SÖS-Linke-Plus äußerten sich am Dienstag im Ausschuss für Umwelt und Technik in diese Richtung. Tenor: Die Verwaltung soll Möglichkeiten ausloten, selbst aktiv zu werden.

Angesiedelt werden könnte das Angebot demnach bei den Stuttgarter Straßenbahnen oder den Stadtwerken, ebenfalls eine kommunale Tochter. Letztere bieten seit 2016 unter dem Namen „Stella“ ein E-Roller-Sharing an. Ein Pilotprojekt, das sich allerdings noch im Aufbau befindet, weshalb die Stadtwerke durchblicken ließen, dass sie derzeit nicht beim Carsharing einsteigen wollen.

Nicht wirtschaftlich

Zum 2. November hatte Car2Go sein Geschäftsgebiet aus wirtschaftlichen Gründen um 52 auf 101 Quadratkilometer verkleinert. Nicht alle Standorte in und um Stuttgart – auch Böblingen, Sindelfingen, Esslingen und Gerlingen gehören dazu – seien gleichmäßig ausgelastet. Das sogenannte Free-Floating-Prinzip lebe davon, dass die Kunden die Autos verteilten, erklärte Car2Go-Manager Achim Hirsch am Dienstag im Ausschuss. Tatsächlich habe man aber die Erfahrung gemacht, dass Autos in Randbezirken strandeten. Mitarbeiter müssten die Wagen dann ins Zentrum zurückfahren, wo Kunden häufig keine Autos bekämen. Durch die Verkleinerung des Gebiets stünden die Smarts nun dort zur Verfügung, wo sie gefragt seien.

Die Grünen appellierten dennoch an Car2Go, die Entscheidung zu überdenken – Carsharing sei eine wichtige Ergänzung zum Nahverkehr, gerade in Randlagen. SPD-Fraktionschef Martin Körner ließ Kritik anklingen. Mit Blick auf Stuttgarts Verkehrsproblem frage er sich, welche Rolle die gesellschaftliche Verantwortung für den Daimler-Konzern spiele. Christoph Ozasek (SÖS-Linke-Plus) wurde deutlicher: Die Stadt habe das Projekt organisatorisch und finanziell unterstützt. „Jetzt ist die Vertrauensbasis zerstört.“ Dominique Leibbrand

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29.11.2017, 06:00 Uhr
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