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Stuttgart

Staatsanwaltschaft hat im Porsche-Prozess einen schweren Stand

Im Prozess gegen Ex-Porschechef Wendelin Wiedeking und den früheren Finanzvorstand Holger Härter kommt die Staatsanwaltschaft immer mehr in Bedrängnis.

10.12.2015
  • dpa/lsw

Stuttgart. Richter Frank Maurer machte am Donnerstag in Stuttgart deutlich, dass er es bei einem Teil der Anklage für schwierig halte, den von der Staatsanwaltschaft unterstellten Vorwurf der Marktmanipulation aufrecht zu erhalten. Es werde schwierig, eine Täuschungsabsicht sicher festzustellen. Dabei geht es um mehrere Porsche-Mitteilungen im Zuge der gescheiterten Übernahme von Volkswagen.

Die Staatsanwaltschaft wirft Wiedeking und Härter vor, die Anleger über die wahren Absichten getäuscht zu haben. Die VW-Aktie war damals wegen der Übernahmepläne in die Höhe geschnellt. 2008 schwankte der VW-Kurs stark, Anleger verloren Milliardenbeträge. Härter und Wiedeking hatten die Vorwürfe stets zurückgewiesen. In der bisherigen Verhandlung konnte die Anklage durch Zeugenaussagen und einen Gutachter nicht gestützt werden.

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10.12.2015, 14:13 Uhr | geändert: 10.12.2015, 13:45 Uhr
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